17 June 2026, 18:36

7:1-Sieg der DFB-Elf – dann beten Gegner gemeinsam auf dem Platz

Spontaneous World Cup Prayer Stands Apart From Football Activism

7:1-Sieg der DFB-Elf – dann beten Gegner gemeinsam auf dem Platz

Die deutsche Fußballnationalmannschaft feierte kürzlich einen deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao. Nach dem Schlusspfiff versammelten sich Spieler beider Mannschaften auf dem Platz zu einem christlichen Gebet. Der Moment unterstrich den gemeinsamen Ausdruck des Glaubens unter den Athleten.

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Am Gebetskreis beteiligten sich die deutschen Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah gemeinsam mit ihren Gegnern aus Curaçao. Nmecha erklärte später, die Gruppe habe als Christen gemeinsam gebetet, um Dankbarkeit zu zeigen. Die Aktion sei freiwillig erfolgt und von keinem Fußballverband oder einer anderen Institution organisiert worden.

In den letzten Jahren ist im Fußball die Präsenz sozialer und politischer Kampagnen gewachsen. Dazu zählten Gesten wie das Knien vor dem Spiel sowie Initiativen für Vielfalt, Inklusion und LGBT-Rechte. Solche Aktionen haben unter den Fans kontroverse Diskussionen ausgelöst: Während einige die Botschaften begrüßen, hinterfragen andere die Rolle des Fußballs als Plattform für organisierten Aktivismus.

Dieses Gebet jedoch war anders. Es handelte sich um eine persönliche, spontane Glaubensbekundung – losgelöst von Protesten oder Kampagnen.

Mit dem klaren Sieg der deutschen Mannschaft endete das Spiel. Die gemeinsame Andacht nach dem Abpfiff zeigte, wie Spieler gegnerischer Teams in einem Moment geteilter Überzeugung zusammenfinden können. Gleichzeitig verdeutlichte sie die Bandbreite an Ausdrucksformen, die der Fußball heute über das sportliche Geschehen hinaus bietet.

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