27 March 2026, 16:27

84-Jähriger verliert 2,6 Millionen Euro an betrügerische Handelsplattform

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

84-Jähriger verliert 2,6 Millionen Euro an betrügerische Handelsplattform

Ein 84-jähriger Mann verlor 2,6 Millionen Euro, nachdem er einer betrügerischen Handelsplattform zum Opfer gefallen war. Der Betrug zog sich über fast ein Jahr hin, wobei die Kriminellen ihn unter Druck setzten, überhöhte Gebühren und Steuern zu zahlen. Die Behörden wurden alarmiert, als das Opfer versuchte, seine angeblichen Gewinne abzuheben.

Das ältere Opfer begann im Juli 2024, große Summen auf der gefälschten Plattform zu investieren. In den folgenden Monaten zahlte er unter dem falschen Versprechen hoher Renditen weiter Geld ein. Bis Juni 2025 glaubte er, sein Konto verzeichne über 8 Millionen Euro an Gewinnen.

Als er versuchte, das Geld abzuziehen, verlangten die Betrüger zusätzliche Zahlungen für Steuern und Bearbeitungsgebühren. Misstrauisch geworden, erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei. Sein Fall ist nun Teil einer umfassenderen Ermittlung zu betrügerischen Handelsplattformen.

Die Nürnberger Kriminalpolizei hat bereits über 350 ähnliche Fälle in ganz Deutschland untersucht. Der Gesamtfinanzschaden für die Opfer beläuft sich auf mehr als 34 Millionen Euro. Die Ermittler vermuten jedoch, dass viele weitere Fälle nicht gemeldet werden.

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Der Verlust des 84-Jährigen unterstreicht die wachsende Bedrohung durch Online-Investmentsbetrug. Die Polizei fahndet weiterhin nach den unbekannten Tätern hinter diesen Machenschaften. Opfer werden aufgefordert, verdächtige Handelsplattformen umgehend zu melden, um weiteren finanziellen Schaden zu verhindern.

Quelle