15 May 2026, 10:29

AfD plant radikale Umbesetzungen in Sachsen-Anhalts Landesverwaltung nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder enthalten und wahrscheinlich mit Militärpersonalausgaben und -budgets zu tun haben.

AfD plant radikale Umbesetzungen in Sachsen-Anhalts Landesverwaltung nach Wahlsieg

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne für Sachsen-Anhalt vorgelegt, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, bis zu 200 Schlüsselpositionen in der Landesverwaltung zu besetzen – nicht nur in Ministerien, sondern auch in landeseigenen Unternehmen und Behörden. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat deutlich gemacht, dass Widerstand gegen die Politik der AfD nicht geduldet werde.

Die von der AfD vorgeschlagenen Veränderungen gehen über die Besetzung von Ministerposten und Staatssekretären hinaus. Die Partei strebt an, Führungspositionen in den Ministerien sowie leitende Stellen in Landesbehörden neu zu besetzen. Zu den Einrichtungen, deren Abschaffung geplant ist, gehört die Landesenergieagentur – ein Zeichen für die umfassenderen Umstrukturierungspläne der Partei.

Siegmund signalisierte, dass zwar viele der aktuellen Abteilungs- und Referatsleiter kompetent seien, politische Loyalität bei künftigen Personalentscheidungen jedoch eine Rolle spielen werde. Er bot allen Beamten, unabhängig von ihrer politischen Haltung, eine Zusammenarbeit an, warnte jedoch, dass Versuche, die Arbeit der AfD zu blockieren, auf eine harte Reaktion stoßen würden.

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Ziel der Partei ist es, sicherzustellen, dass die Verwaltung die Regierungsarbeit nicht behindert. Siegmund betonte, dass er Kooperation erwarte, doch wer sich den Plänen der AfD widersetze, müsse mit Konsequenzen rechnen. Das Ausmaß der geplanten Umbesetzungen – zwischen 150 und 200 Positionen – unterstreicht, wie tiefgreifend die Veränderungen wären, die die AfD im Falle eines Wahlsiegs umsetzen will.

Ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt würde eine umfassende Umstrukturierung der Landesverwaltung auslösen. Der Fokus der Partei auf Loyalität und politische Ausrichtung bedeutet, dass es in Ministerien und öffentlichen Einrichtungen zu deutlichen Führungswechseln kommen würde. Ob diese Pläne Realität werden, hängt vom Ausgang der Wahl ab.

Quelle