Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Nuray PlathAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Die Pläne wurden vom Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Norbert Lins, vorgelegt. Rainer äußerte in einer aktuellen Stellungnahme Unterstützung für zentrale Elemente der Reform.
Besonders lobte der Minister den Vorschlag, kleinere Betriebe im Rahmen der GAP-Reform bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen. Zudem sprach er sich für eine gezieltere Förderung von jungen und neu gegründeten Landwirtinnen und Landwirten aus und bezeichnete dies als notwendigen Schritt für die Zukunft des Sektors.
Rainer betonte die Bedeutung der Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und die regionale Wertschöpfung. Eine starke GAP brauche zwei gut finanzierte Säulen, so der Minister – ein System, das er mit den tragenden Pfeilern eines Hauses verglich.
Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Verteilung der GAP-Mittel anzupassen. Rainers Zustimmung unterstreicht die Notwendigkeit einer ausgewogenen Unterstützung für Betriebe unterschiedlicher Größe sowie für Neueinsteiger. Seine Äußerungen stärken zudem die Forderung, das bestehende Zwei-Säulen-Modell der Politik beizubehalten.






