19 June 2026, 02:31

Aiwanger unterstützt Großkonzerne gegen EU-Klimapolitik und warnt vor Jobverlusten

Aiwanger unterstützt Branchenbrief an EU zur Klimapolitik

Aiwanger unterstützt Großkonzerne gegen EU-Klimapolitik und warnt vor Jobverlusten

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen, die eine Kurskorrektur in der EU-Klimapolitik fordern. Seine Begründung: Die aktuellen Vorschriften gefährdeten Arbeitsplätze und Europas Stellung auf den globalen Märkten.

Aiwanger kritisierte den Fokus der EU auf den Green Deal und die CO₂-Politik. Die Maßnahmen schwächten seiner Ansicht nach die Wettbewerbsfähigkeit Europas, während andere Regionen den Kontinent für seine Haltung belächelten.

Der CO₂-Preis in Europa ist auf 80 Euro pro Tonne gestiegen und treibt die Kosten für Unternehmen in die Höhe. Aiwanger nannte es beschämend, dass sich Führungskräfte gezwungen sähen, die EU-Kommission in einem Brief auf das Problem aufmerksam zu machen.

Er besteht darauf, dass die EU schnell handeln müsse, um diese Hindernisse abzubauen. Seine Warnung folgt einem gemeinsamen Appell großer deutscher Konzerne, die Klimaregeln neu zu bewerten.

Der hohe CO₂-Preis belastet europäische Unternehmen bereits mit zusätzlichen Ausgaben. Aiwangers Unterstützung für die Wirtschaft erhöht den Druck auf die EU, ihre Strategie zu überdenken. Die Debatte über Klimapolitik und ihre wirtschaftlichen Folgen wird voraussichtlich weitergehen.

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