11 May 2026, 02:29

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Monologen

Die Schauspielerin Alma Hasun hat für zwei anspruchsvolle Monologe in Wien hochgelobte Kritik geerntet. Ihre jüngsten Auftritte in Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal demonstrierten ihre Fähigkeit, das Publikum stundenlang in ihren Bann zu ziehen. Kritiker feiern beide Stücke als herausragende Meilensteine ihrer Karriere.

An einem Sonntagmittag betrat Hasun im Wiener Kammerspiele die Bühne für Sophia oder Das Ende der Humanisten. In der zweieinhalbstündigen Vorstellung verkörperte sie eine Tochter, die versucht, die erlöschende Liebe ihrer Eltern wieder zu entfachen. Die Matinee begann um 15 Uhr und ließ das Publikum in ihre intensive Darstellung eintauchen.

Ihre zweite Rolle übernahm sie in Ganymed Areal, einem dreistündigen Monolog, der in der unheimlichen Atmosphäre des Otto-Wagner-Areals spielt – einer ehemaligen psychiatrischen Anstalt in Wien-Penzing. Im Rahmen des ortsspezifischen Stationentheaters spielte Hasun eine Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verloren hat, und bot eine zugleich zerbrechliche und kraftvolle Darstellung.

Abseits der Bühne sprach Hasun über die Bücher, die sie prägen. Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen berührten sie zutiefst. Unter Tschechows Werken schätzt sie besonders Der dumme Franzose aus Er und Sie, eine Geschichte, die ihr im Gedächtnis bleibt.

Hasuns aufeinanderfolgende Monologe haben ihren Ruf als furchtlose Darstellerin gefestigt. Die ungewöhnlichen Schauplätze und die emotionale Tiefe beider Rollen fanden breite Anerkennung. Das Wiener Publikum wird diese Auftritte noch lange in Erinnerung behalten.

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