26 March 2026, 02:32

Antisemitische Graffiti in Rastatt: Hakenkreuze und Nahost-Parolen an Gebäuden und Gräbern

Nahaufnahme einer Metalltafel an einer Wand mit einer Inschrift und einem Logo, die den 10. Jahrestag der Holocaust gedenkt.

Antisemitische Graffiti in Rastatt: Hakenkreuze und Nahost-Parolen an Gebäuden und Gräbern

In Rastatt sind mehrere Gebäude mit politischen Graffiti beschmiert worden, darunter antisemitische Symbole und Parolen mit Bezug auf den Nahostkonflikt. Die Vorfälle wurden am Mittwoch, dem 7. Mai, und Donnerstag, dem 8. Mai 2025, gemeldet – bisher gibt es keine bekannten Tatverdächtigen.

Erstmals entdeckt wurden die Schmierereien am Mittwoch, dem 7. Mai, als an der Fassade einer Reithalle antisemitische Graffiti gegen Israel gefunden wurden. Einen Tag später tauchten weitere Parolen am Residenzschloss auf. Zudem wurden in der Nähe eines Friedhofs in der Gerwigstraße nazistische Symbole und Sprüche gesichtet, darunter auch auf einzelnen Grabsteinen.

Die Polizeiinspektion Rastatt hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen. Bislang wurden keine Tatverdächtigen genannt, doch die Behörden rufen Zeugen auf, sich zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 07222 761-0 abgegeben werden.

Bei den Graffiti handelt es sich unter anderem um Bezüge auf den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten. Weitere Informationen gibt das Polizeipräsidium Offenburg, das die Details über news aktuell veröffentlicht hat, unter der Rufnummer 0781 - 211211 oder per E-Mail an [email protected].

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Die Vorfälle reiht sich in eine Reihe antisemitischer Taten in Baden-Württemberg ein. Zwischen Oktober 2024 und März 2025 wurden in der Region 75 Beratungsfälle mit antisemitischem Hintergrund registriert, wobei vermehrt Vorfälle an Schulen und kulturellen Einrichtungen gemeldet wurden. Die Ermittlungen zu den Rastatter Graffiti laufen noch.

Quelle