Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor
Friedrich-Wilhelm WerneckeBaden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor
Polizei in Baden-Württemberg verstärkt Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliche Raserdelikte
Ab Karfreitag, dem 3. April 2026, verschärft die Polizei in Baden-Württemberg ihre Streifen, um gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten vorzugehen. Im Fokus stehen dabei bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans und rücksichtslosen Fahrern. Damit beteiligt sich das Land bereits zum fünften Mal an einer bundesweiten Aktion zur Bekämpfung lebensgefährlichen Verhaltens im Straßenverkehr.
Ziel der Maßnahme ist es, illegale Straßenrennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und andere hochriskante Fahrmanöver zu unterbinden. Beamte werden gezielt Orte überwachen, an denen sich sogenannte "Autoposer" versammeln. Die Initiative folgt auf Jahre mit tödlichen Unfällen, die auf illegale Rennen zurückzuführen sind.
Allein 2025 führten ähnliche Kontrollen zu über 19.000 Fahrzeugüberprüfungen im Land. Dabei wurden tausende Verstöße aufgedeckt und mehr als 1.400 Fahrzeuge sichergestellt. Die Behörden kündigten eine noch konsequentere Durchsetzung an und warnten vor einer weiteren Ausweitung der Streifen.
Bis April 2026 nehmen 15 der 16 Bundesländer an der Kampagne teil – nur das Saarland hat sich der bundesweiten Aktion bisher nicht angeschlossen. Die verschärften Kontrollen sind Teil einer übergeordneten Strategie der Bundesregierung, um illegales Tuning und rücksichtsloses Fahren einzudämmen. Durch gezielte Überprüfungen und präventive Präsenz will die Polizei Verstöße reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Aktion läuft in den kommenden Monaten mit klarem Fokus auf die Verhinderung gefährlicher Verhaltensweisen.






