Baden-Württemberg investiert 6,9 Millionen Euro in den Erhalt historischer Denkmäler
Friedrich-Wilhelm WerneckeBaden-Württemberg investiert 6,9 Millionen Euro in den Erhalt historischer Denkmäler
Baden-Württemberg fördert 63 Denkmäler mit 6,9 Millionen Euro
Das Bundesland Baden-Württemberg stellt rund 6,9 Millionen Euro für die Sanierung von 63 Kulturdenkmälern bereit. Darunter erhält ein historisches Gebäude in Waldkirch etwa 92.680 Euro für dringende Instandsetzungsarbeiten und einen Neubau-Anbau. Ziel der Förderung ist es, kulturelle Wahrzeichen zu bewahren und gleichzeitig für die moderne Nutzung anzupassen.
Die Mittel für das Projekt in Waldkirch stammen aus der ersten Tranche des Denkmalschutzprogramms 2026. Damit soll das unter Denkmalschutz stehende Anwesen in der Probsteistraße 1 saniert werden, in dem derzeit Wohnungen und eine Kindertagesstätte untergebracht sind. Die Integration der Kita in die geschützte Bausubstanz stellt eine besondere Herausforderung dar und erfordert eine sorgfältige Planung.
Der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan betonte die übergeordnete Bedeutung solcher Vorhaben. Historische Gebäude seien „sichtbare Zeugnisse der Vergangenheit und ein unverzichtbarer Teil unserer Gegenwart“, so Tonojan. Ihr Erhalt schütze nicht nur die Geschichte, sondern auch die kulturelle Identität.
Bürgermeister Michael Schmieder wies auf die Schwierigkeiten hin, mit denen Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Immobilien konfrontiert sind. Den Spagat zwischen Denkmalschutz und praktischen Anforderungen – etwa der Unterbringung von Betreuungseinrichtungen – zu meistern, erfordere zusätzliche Mittel und Fachwissen. Die Fördergelder kommen privaten, kommunalen und kirchlichen Projekten im gesamten Land zugute und sichern so eine breite Streuung der Mittel.
Mit den 92.680 Euro soll das Gebäude in Waldkirch wiederaufleben, ohne seinen historischen Charakter zu verlieren. Das Projekt steht exemplarisch für die landesweiten Bemühungen, das architektonische Erbe Baden-Württembergs zu bewahren. Nach Abschluss der Arbeiten wird der sanierte Standort der Gemeinde mit verbesserten Einrichtungen und erhaltenem kulturellen Wert weiter dienen.






