04 May 2026, 20:54

Baden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Gebäude mit wenigen Radfahrern auf einer Straße.

Baden-Württemberg investiert eine Milliarde Euro in Rad- und Fußverkehr bis 2030

Baden-Württemberg hat ein großes Förderprogramm zur Stärkung der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vorgestellt. Die am 4. Mai 2026 angekündigte Initiative sieht Investitionen von über einer Milliarde Euro bis 2030 vor. Im Mittelpunkt steht dabei Freiburg, wo bereits rund 20 Projekte im Rahmen des Programms gefördert werden.

Das neue Förderprogramm zielt auf den Bau von etwa 640 Kilometern Radwegen sowie die Schaffung von über 20.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen im gesamten Land ab. In Freiburg werden unter anderem wichtige Achsen wie die Breisacher Straße und die Lehener Straße ausgebaut. Zudem ist die Erweiterung der Radschnellverbindung FR2 vorgesehen, ebenso wie bessere Anbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen.

Nach dem Landesgemeindefinanzierungsgesetz übernimmt das Land bis zu 75 Prozent der Projektkosten. Diese finanzielle Unterstützung beschleunigt die laufende Verkehrswende in Freiburg. Bis 2030 sollen im Rahmen der Gesamtinitiative rund 1.000 Einzelmaßnahmen umgesetzt werden.

Die Förderung wird die Möglichkeiten für Radfahrer und Fußgänger in Baden-Württemberg deutlich erweitern. Besonders das Freiburger Verkehrsnetz wird entlang stark frequentierter Korridore umfassend modernisiert. Langfristiges Ziel des Programms ist es, bis zum Ende des Jahrzehnts sichere und besser vernetzte Wege für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen.

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