24 March 2026, 02:30

Baden-Württemberg macht Schulwege für Kinder sicherer und selbstständiger

Gelbes "Langsam Schulzone"-Schild auf der linken Seite einer Straße mit geparkten Fahrzeugen auf der rechten Seite, Bäumen, Gebäuden, Strommasten, Drähten und Himmel im Hintergrund.

Baden-Württemberg macht Schulwege für Kinder sicherer und selbstständiger

Baden-Württemberg unternimmt neue Schritte, um den Schulweg für Kinder sicherer und selbstständiger zu gestalten. Ab dem Schuljahr 2025/2026 sollen ein überarbeiteter Erlass und ein ausgeweitetes Landesprogramm Kommunen dabei unterstützen, Schulstraßen und Schulzonen einzurichten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Verkehrsrisiken zu verringern und Kinder dazu zu ermutigen, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen – statt mit dem Auto.

Das Verkehrsministerium hat einen neuen Erlass erlassen, der die rechtlichen Hürden für die Einrichtung von Schulstraßen und Schulzonen vereinfacht. Damit können lokale Behörden bestimmte Straßen während der Bring- und Abholzeiten oder dauerhaft für den motorisierten Verkehr sperren. Bis März 2026 hatten bereits rund 200 Gemeinden im Land solche Zonen nach den aktualisierten Richtlinien eingeführt.

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Der Erlass sieht zudem die Schaffung spezieller Bring- und Abholbereiche für Fälle vor, in denen Kinder nicht eigenständig zur Schule kommen können. Dadurch sollen Staus und gefährliche Situationen durch sogenannte "Eltern-Taxis" vor den Schultoren reduziert werden.

Neben den rechtlichen Änderungen wurde auch das Landesprogramm MOVERS – Aktiv zur Schule ausgebaut. Es unterstützt Kinder, Eltern und Schulen bei der Planung sicherer Schulwege, etwa durch Schulwegpläne oder Fahrradtrainings. Das Verkehrsministerium bietet praktische Hilfestellung an, darunter Beratungsangebote und ausführliche Informationsmaterialien zur Umsetzung.

Durch die Kombination aus Erlass und MOVERS-Programm wird es Kindern erleichtert, sicher zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller zur Schule zu kommen. Mit klareren rechtlichen Vorgaben und weniger Bürokratie können nun mehr Kommunen verkehrsberuhigte Zonen rund um Schulen einrichten. Ziel ist es, den Schulweg gesünder und selbstständiger zu gestalten – und gleichzeitig die Verkehrsgefahren zu minimieren.

Quelle