05 April 2026, 00:32

Baden-Württemberg startet neue Fachkräfte-Agentur für schnellere Zuwanderung und weniger Bürokratie

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Baden-Württemberg startet neue Fachkräfte-Agentur für schnellere Zuwanderung und weniger Bürokratie

Baden-Württemberg hat eine neue Behörde eingerichtet, um die Zuwanderung von Fachkräften zu beschleunigen. Die Landesagentur für Fachkräftezuwanderung (LZF) nahm am 1. April 2025 ihre Arbeit auf. Nach Angaben der Verantwortlichen soll sie Unternehmen helfen, offene Stellen schneller zu besetzen, und die Verfahren für ausländische Fachkräfte vereinfachen.

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Die LZF fungiert als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen und Fachkräfte im gesamten Land. Sie bietet vereinfachte Beratung zu Aufenthaltstiteln, der Anerkennung beruflicher Qualifikationen und rechtlichen Anforderungen. Zu den wichtigsten Merkmalen zählen ein digitalisiertes Antragssystem und beschleunigte Qualifikationsprüfungen.

Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges erläuterte, die Behörde biete Arbeitgebern eine einzige Ansprechpartnerin. Dadurch werde der Druck auf die örtlichen Ausländerbehörden verringert und Bürokratie abgebaut. Ministerpräsident Winfried Kretschmann ergänzte, die LZF stärke die Willkommenskultur der Region und entlaste gleichzeitig die Wirtschaft.

Gesundheits- und Integrationsminister Manne Lucha betonte die Bedeutung der Agentur für die Rekrutierung im Gesundheitssektor. Angesichts des dringenden Personalbedarfs seien effiziente Abläufe entscheidend, so Lucha. Regierungspräsidentin Susanne Bay bezeichnete die LZF als ein zentrales Instrument, um die Fachkräftebasis Baden-Württembergs langfristig zu sichern.

Die LZF agiert nun als landesweite Behörde und bietet schnellere, zugänglichere Unterstützung. Unternehmen können über beschleunigte Verfahren Fachkräfte ohne Verzögerungen anwerben. Mit dem Fokus auf digitale Dienstleistungen und die Anerkennung beruflicher Abschlüsse soll die Einwanderung für alle Beteiligten reibungsloser gestaltet werden.

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