"Bares für Rares"-Schock: Vermutlich wertvolle Antiquität entpuppt sich als plumpe Fälschung
Mustafa Tröst"Bares für Rares"-Schock: Vermutlich wertvolle Antiquität entpuppt sich als plumpe Fälschung
Eine Metalldose, die in der deutschen Fernsehsendung Bares für Rares präsentiert wurde, galt zunächst als vermutetes Stück aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Doch die Einschätzung eines Experten stellte diese Echtheit schnell infrage – mit einer überraschenden Wendung.
Die Verkäufer brachten die kunstvoll verzierte Dose zur Sendung, überzeugt davon, ein seltenes Antiquität aus vergangenen Jahrhunderten zu besitzen. Sie erhofften sich eine hohe Bewertung, doch die Untersuchung des Fachmanns erzählte eine andere Geschichte. Nach genauer Prüfung kam der Spezialist zu dem Schluss, dass die Dose tatsächlich erst im 19. Jahrhundert gefertigt worden war – und nicht, wie behauptet, im 16. oder 17.
Der Experte ging noch einen Schritt weiter und erklärte, das Stück sei gezielt verändert worden, um Käufer zu täuschen. Die Prägungen, Abnutzungsspuren und Materialien wiesen allesamt auf eine Fälschung hin, die ein älteres Objekt imitieren sollte. Moderator Horst Lichter bemerkte später, dass vermutlich auch frühere Besitzer von der Attrappe hereingelegt worden seien.
Aufgrund dieser Erkenntnisse blieb der Händlerraum – in dem normalerweise die Geschäfte abgeschlossen werden – für die Gäste geschlossen. Die Verkäufer verließen sichtlich enttäuscht die Sendung; ihre Hoffnungen auf einen lukrativen Verkauf waren durch das Urteil des Experten zunichtegemacht.
Die Enthüllung ließ die Verkäufer ohne Deal zurück und unterstrich zugleich die Risiken unentdeckter Fälschungen im Antiquitätenhandel. Einmal mehr zeigten die Experten der Sendung, wie gründliche Prüfungen selbst bei scheinbar wertvollen Erbstücken Täuschungen aufdecken können.






