Berlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Neuanfang steht bevor
Nuray PlathBerlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Neuanfang steht bevor
Die Berlin Recycling Volleys sicherten sich 2023 ihre zehnte deutsche Meisterschaft in Folge. Trotz des Playoff-Erfolgs war die Saison jedoch von Schwankungen und Trainerwechseln geprägt. Nun bereitet sich das Team mit neuen Verpflichtungen und Abgängen auf einen Neuanfang vor.
Der Meistertitel gelang nach einem souveränen 3:0-Sieg im Finale gegen die SVG Lüneburg. Doch der Weg dorthin verlief alles andere als reibungslos. Interimstrainer Alexandre Leal trat während der Playoffs aus persönlichen familiären Gründen zurück.
Mehrere Leistungsträger werden in der kommenden Saison nicht mehr dabei sein. Zu den mindestens sechs Abgängen zählen Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Verein dagegen treu.
Gleichzeitig holt das Team neue Kräfte ins Boot: Louis Kunstmann wechselt vom VfB Friedrichshafen nach Berlin, während Erik Shoji zurückkehrt. Abseits des Platzes betonte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, dass die Vermeidung einer weiteren unbeständigen Spielzeit oberste Priorität habe.
Der ehemalige Co-Trainer Markus Steuerwald verließ den Verein, um in der kommenden Saison als Cheftrainer bei den Helios Volleys Giesen zu übernehmen.
Mit einer Mischung aus neuen und vertrauten Gesichtern bauen die Berlin Recycling Volleys nach einem turbulenten, aber letztlich triumphalen Jahr um. Der Fokus liegt nun darauf, die Vorherrschaft zu verteidigen und gleichzeitig die Instabilität der vergangenen Saison zu überwinden. Die Veränderungen im Kader und im Trainerstab deuten auf einen frischen Ansatz für 2024 hin.






