20 April 2026, 14:35

Bosch investiert 250 Millionen Euro in Halbleiterproduktion für Mobilität und IoT

Eine detaillierte Linienzeichnung eines industriellen Fabrikinneren mit einer zentralen gro├čen Maschine, umgeben von verschiedenen Maschinen, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Anschlagtafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenleuchten.

Bosch investiert 250 Millionen Euro in Halbleiterproduktion für Mobilität und IoT

Bosch baut Halbleiterproduktion aus, um wachsende Nachfrage in Mobilitäts- und IoT-Bereich zu decken

Der Technologiekonzern Bosch erweitert seine Halbleiterfertigung, um die steigende Nachfrage in den Bereichen Mobilität und Internet der Dinge (IoT) zu bedienen. Bis 2025 wird das Unternehmen über 250 Millionen Euro in den Ausbau seiner weltweiten Standorte investieren. Mit dieser Maßnahme sollen Engpässe in den Lieferketten gemildert und die eigene Marktposition gestärkt werden.

Die Investitionen konzentrieren sich auf drei zentrale Standorte: Reutlingen und Dresden in Deutschland sowie Penang in Malaysia. In Reutlingen stellt Bosch seit mehr als 50 Jahren Halbleiter her – vor allem für die Automobilbranche und die Unterhaltungselektronik. Am Standort werden 150- und 200-Millimeter-Wafer gefertigt, dünne Scheiben aus kristallinem Silizium, die in anwendungsspezifischen Schaltkreisen (ASICs), MEMS-Sensoren und Leistungshalbleitern zum Einsatz kommen.

Allein in Reutlingen fließen 50 Millionen Euro in die Erweiterung der Reinraumflächen, die bis Ende 2025 von 35.000 auf über 44.000 Quadratmeter wachsen sollen. Der Standort ist zudem der einzige weltweit, der Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter für die Automobilindustrie produziert. Dr. Stefan Hartung, der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung, betonte, dass der Ausbau die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken und dazu beitragen werde, die anhaltende Chipknappheit zu entschärfen.

Die Automobilbranche leidet seit den Lieferkettenstörungen durch die Covid-19-Pandemie unter massiven Halbleiterengpässen, nachdem zahlreiche Aufträge storniert worden waren. Mit den aktuellen Investitionen will Bosch die Versorgungssicherheit erhöhen und das Wachstum in den Bereichen intelligente Mobilität und vernetzte Geräte langfristig absichern.

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Durch die erweiterten Reinraumkapazitäten und modernisierten Anlagen plant Bosch, die Halbleiterproduktion deutlich zu steigern. Die 250-Millionen-Investition soll die Position des Unternehmens als wichtiger Zulieferer für die Automobil- und IoT-Branche festigen. Die erhöhte Produktion dürfe in den kommenden Jahren dazu beitragen, die branchenweite Chipknappheit zu verringern.

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