Brandenburgs Handwerk 2025: Mehr Jobs und Umsatz, aber weniger Betriebe
Mustafa TröstBrandenburgs Handwerk 2025: Mehr Jobs und Umsatz, aber weniger Betriebe
Brandenburgs Handwerksbranche verzeichnete 2025 gemischte Entwicklungen
Während die Zahl der Betriebe leicht zurückging, stiegen Beschäftigung und Umsatz gleichzeitig an. Zudem meldete die Branche einen leichten Anstieg der Ausbildungsplätze – trotz vieler Unternehmen, die bereits an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten.
Die Gesamtzahl der Handwerksbetriebe sank um 274 auf 37.429. Trotz dieses Rückgangs wuchs die Beschäftigung deutlich: Fast 31.000 zusätzliche Arbeitskräfte stießen zum Handwerk, sodass die Gesamtzahl auf 184.890 stieg. Im Schnitt beschäftigt jeder Betrieb nun 4,9 Personen – im Vorjahr waren es noch 4,1.
Auch die Umsätze legten zu und erreichten 2025 mit 18,6 Milliarden Euro einen leichten Anstieg gegenüber 18,4 Milliarden Euro im Jahr 2024. Die Zahl der Auszubildenden stieg ebenfalls um 177 auf insgesamt 8.052. Viele Unternehmen berichteten jedoch, sie arbeiteten an ihrer Belastungsgrenze und könnten die Nachfrage kaum noch bedienen.
Die Zunahme an Arbeitsplätzen und Umsätzen deutet auf eine starke Nachfrage nach handwerklichen Leistungen hin. Der leichte Rückgang der Betriebszahlen zeigt jedoch, dass kleinere Unternehmen in der Region weiterhin vor Herausforderungen stehen.
Die Bilanz 2025: Widerstandsfähigkeit und Druck zugleich Die positiven Entwicklungen bei Beschäftigung und Umsatz unterstreichen die Vitalität des Handwerks, während der Anstieg der Ausbildungszahlen auf künftiges Wachstum der Fachkräfte hindeutet. Gleichzeitig machen der Rückgang der Betriebszahlen und die Kapazitätsengpässe deutlich, dass es für manche Betriebe zunehmend schwieriger wird, mit der Entwicklung Schritt zu halten.






