Breisacher Mann betrügt Jobcenter mit undeklarierten Baueinnahmen und zahlt 500 Euro Strafe
Corinna SchinkeBreisacher Mann betrügt Jobcenter mit undeklarierten Baueinnahmen und zahlt 500 Euro Strafe
Ein Mann aus Breisach wurde wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt, nachdem er Einkünfte aus Bauarbeiten verschwiegen hatte, während er gleichzeitig Sozialleistungen bezog. Das Amtsgericht Breisach verhängte die Strafe nach Ermittlungen der Zollbehörden. Über einen Zeitraum von vier Monaten erhielt er mehr als 6.000 Euro an nicht deklarierten Zahlungen und kassierte zugleich zu Unrecht über 3.300 Euro an staatlicher Unterstützung.
Der Fall begann, als die Financial Intelligence Unit des deutschen Zolls verdächtige Transaktionen meldete. Ein Kunde aus Breisach hatte mehrfach Zahlungen für Bauleistungen auf das Kreditkartenkonto des Mannes überwiesen. Dies veranlasste das Hauptzollamt Lörrach-Freiburg, über seine Sonderermittlungsgruppe Schwarzarbeit eine Untersuchung einzuleiten.
Zollfahnder in Freiburg prüften die Transaktionen und bestätigten, dass der Mann sein Gewerbe nicht angemeldet hatte. Trotz Einkünften von über 6.000 Euro bezog er weiterhin Sozialleistungen vom Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald. Die Behörden errechneten, dass er sich so zu Unrecht 3.300 Euro erschlichen hatte.
Das Amtsgericht Breisach erließ später einen Strafbefehl und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 500 Euro wegen Betrugs. Zudem ordnete das Gericht die Rückzahlung aller zu Unrecht bezogenen Leistungen an.
Die Ermittlungen wurden vom Hauptzollamt Lörrach-Freiburg geführt; weitere Details zu ähnlichen Fällen in der Region wurden nicht bekannt gegeben. Der Mann muss nun die 3.300 Euro an unrechtmäßig erhaltenen Sozialleistungen zurückzahlen. Nach dem Urteil wurde das Verfahren von den Behörden abgeschlossen.






