Brutaler Raub in Stuttgarter U9: Polizei sucht drei flüchtige Täter seit 2024
Corinna SchinkeBrutaler Raub in Stuttgarter U9: Polizei sucht drei flüchtige Täter seit 2024
Die Stuttgarter Polizei fahndet nach drei Männern, die mit einem brutalen Raubüberfall in der U9-Stadtbahn und einer späteren Körperverletzung in der Klett-Passage in Verbindung gebracht werden. Die Vorfälle ereigneten sich Ende Januar 2024; die Täter sind Stand April 2026 weiterhin flüchtig. Die Behörden haben nun Phantombilder und Videoaufnahmen veröffentlicht, um bei der Identifizierung der Angreifer zu helfen.
Der erste Angriff fand in der späten Nacht zum Sonntag, dem 28. Januar 2024, an der Haltestelle Neckartor statt. Drei unbekannte Männer überfielen zwei Opfer im Alter von 22 und 29 Jahren in der U9. Die Täter forderten die beiden zunächst auf, Geld zu wechseln, bevor sie ihnen das Bargeld entrissen und flüchteten.
Kurz darauf trafen die gleichen Opfer in der Klett-Passage erneut auf die Verdächtigen. Diesmal griffen die Männer sie körperlich an und verursachten leichte Verletzungen. Anschließend flohen die Täter in Richtung Kriegsbergstraße.
Die Polizei beschreibt die Gesuchten als 15 bis 30 Jahre alt. Einer von ihnen ist etwa 185 Zentimeter groß, schlank, hat kurze schwarze Haare und trug zum Zeitpunkt der Tat eine schwarze Jacke mit dunklen Hosen. Der zweite Mann ist rund 170 Zentimeter groß, schlank, trägt einen Schnurrbart und war in grauen Jogginghosen sowie einer Strickmütze gekleidet. Der dritte Täter wird auf eine Größe zwischen 170 und 175 Zentimetern geschätzt und trug durchgehend dunkle Kleidung.
Um die Ermittlungen voranzutreiben, hat die Polizei die Streifenpräsenz in den betroffenen Gebieten verstärkt. Zudem wurden Phantombilder und Überwachungsvideos der Männer veröffentlicht. Trotz dieser Maßnahmen konnte bisher jedoch niemand festgenommen werden.
Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich unter der Nummer +49 711 8990 5778 an die Raubdezernate zu wenden. Der Fall bleibt ungelöst; die Ermittler suchen weiterhin nach Spuren, die zur Identität der Täter führen könnten. Die Opfer erlitten zwar nur leichte Verletzungen, doch die Angriffe haben zu verschärften Sicherheitsvorkehrungen in der Region geführt.






