Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Nuray PlathBundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit Jahren eine Gehaltserhöhung
Bundespolitiker in Deutschland erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung von einem Prozent. Damit endet eine dreijährige Phase, in der die Bezüge vieler Spitzenbeamter eingefroren waren. Von der Anpassung betroffen sind der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin bzw. der Bundeskanzler sowie weitere hochrangige Amtsträger.
Die Lohnerhöhung stellt die erste Veränderung seit 2022 dar. In diesem Zeitraum blieben die Gehälter der Regierungsmitglieder und des Bundespräsidenten vollständig unverändert. Abgeordnete im Nationalrat und Bundesrat erhielten 2024 zwar eine kleine Anpassung, diese deckte jedoch nur die Hälfte der Inflationsrate ab.
Auch der Präsident des Rechnungshofs und die Mitglieder der Volksanwaltschaft profitieren von der einprozentigen Erhöhung. Durch wiederholte Gehaltsstoppungen und unter der Inflation liegende Anpassungen hat sich der reale Wert der Politikerbezüge über die Jahre verringert.
Trotz der Gehaltsanhebung bleiben die Mittel für Parteien, Parlamentsklubs und Akademien in den nächsten zwei Jahren unverändert. Gleichzeitig haben sich ÖVP, SPÖ und NEOS darauf verständigt, ein Verfahren zur Reform der Politikerbezüge einzuleiten.
Die Erhöhung für 2025 ist auf ein Prozent begrenzt und folgt auf Jahre stagnierender Löhne bei gleichzeitig steigenden Lebenshaltungskosten. Die Finanzierung politischer Organisationen bleibt hingegen bis 2026 unverändert.






