15 May 2026, 18:33

Carl Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – Umstrukturierung wegen schwacher Umsätze

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Carl Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – Umstrukturierung wegen schwacher Umsätze

Carl Zeiss streicht bis zu 1.000 Stellen weltweit

Der deutsche Technologiekonzern Carl Zeiss baut wegen rückläufiger Umsätze bis zu 1.000 Arbeitsplätze ab. Besonders die Sparten Augenheilkunde und chirurgische Mikroskope verzeichneten zu Beginn des Jahres 2026 schwache Ergebnisse, was zu einem Umsatzrückgang von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr führte. Konzernchef Andreas Pecher bezeichnete die Kürzungen als „schmerzhaft, aber unvermeidbar“, um die langfristige Stabilität des Unternehmens zu sichern.

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Die Stellenstreichungen sind Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprogramms, das die Profitabilität steigern soll. Die wichtige Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec treibt die Veränderungen voran, zu denen auch die Verlagerung bestimmter Produktionsstandorte in Länder mit niedrigeren Kosten gehört. Zudem werden Produkte mit geringen Gewinnmargen eingestellt.

Die Restrukturierung wird voraussichtlich bis zu 150 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren kosten. Neben dem Personalabbau senkt Zeiss die Ausgaben, um die Ertragskraft zu stärken und Mittel für Innovationen freizusetzen. Die Unternehmensführung betont, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um das künftige Wachstum zu sichern.

Schwierige Marktbedingungen zwingen das Unternehmen zum Handeln. Die Bereiche Augenheilkunde und chirurgische Mikroskope lagen in der ersten Jahreshälfte 2026 unter den Erwartungen und belasteten den Gesamtumsatz. Zeiss will nun die Abläufe straffen, ohne seine Position als Technologieführer aufzugeben.

Bis 2029 sollen weltweit bis zu 1.000 Stellen abgebaut werden. Die eingesparten Mittel will das Unternehmen in wachstumsstarke Bereiche reinvestieren und sich gleichzeitig an die nachlassende Nachfrage anpassen. Trotz der kurzfristigen Herausforderungen bleibt der Fokus auf der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.

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