10 April 2026, 12:29

CDU-Politiker Bommert löst mit NS-Video und Hohn-Spruch Empörung aus

Menschenmenge mit Fahnen und Schildern vor dem Brandenburger Tor in Berlin, mit einer Fahne auf der rechten Seite des Bildes.

CDU-Politiker Bommert löst mit NS-Video und Hohn-Spruch Empörung aus

Frank Bommert, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Brandenburger CDU-Landtagsfraktion, steht in der Kritik, nachdem er ein Video einer Veranstaltung geteilt hat, auf dem restaurierte Militärfahrzeuge aus der NS-Zeit zu sehen waren. Die Aufnahmen, die er auf seinem Instagram-Profil veröffentlichte, zeigten Uniformierte, die auf Wehrmacht-Motorrädern fuhren. Die Partei hat inzwischen disziplinarische Maßnahmen gegen ihn eingeleitet.

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Das umstrittene Video war zunächst in Bommerts sozialen Medien hochgeladen worden, später aber wieder entfernt worden. Zunächst weigerte er sich, dazu Stellung zu nehmen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Politiker für Aufsehen sorgt: Bereits Anfang dieses Jahres hatte er einen WhatsApp-Status gepostet, in dem er Politiker wie Robert Habeck, Annalena Baerbock und Olaf Scholz als seine "Favoriten" bezeichnete – was für weitere Kontroversen sorgte.

Nach dem jüngsten Vorfall distanzierte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Steeven Bretz öffentlich von den Inhalten des Videos. Er kündigte an, die Angelegenheit intern zu besprechen und ein direktes Gespräch mit Bommert zu suchen. Die Partei sprach eine offizielle Rüge aus, entband ihn jedoch nicht von seinen Ämtern.

Angesichts der breiten Kritik räumte Bommert ein, der WhatsApp-Status sei ein Fehler gewesen. Daraufhin trat er als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landtag zurück. Die CDU hat Bommert offiziell gerügt, auf weitere Sanktionen verzichtet sie jedoch. Das Video wurde inzwischen gelöscht, interne Gespräche laufen. Bommert bleibt zwar stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hat aber sein Amt in einem Ausschuss niedergelegt.

Quelle