CDU und AfD liefern sich erbitterten Streit um umstrittene Informationsbroschüre
Nuray PlathCDU und AfD liefern sich erbitterten Streit um umstrittene Informationsbroschüre
Ein Streit zwischen CDU und AfD ist über eine Informationsbroschüre zur rechtspopulistischen Partei entbrannt. Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, wies die Kritik der AfD zurück und betonte die Richtigkeit des Dokuments.
Der Konflikt eskalierte, nachdem die AfD mit rechtlichen Schritten gedroht hatte. Die Partei wirft der CDU vor, ihre Positionen in der Broschüre falsch darzustellen. Radtke verteidigte die Veröffentlichung und beharrte darauf, dass sie ausschließlich wörtliche Zitate aus AfD-Quellen enthalte. Die heftige Reaktion der AfD führte er darauf zurück, dass diese sich mit der „ungeschminkten Wahrheit“ über ihre eigenen Aussagen konfrontiert sehe.
Auf die Frage nach den juristischen Drohungen der AfD blieb Radtke gelassen. Er erklärte, die Partei könne den Fall gerne vor Gericht bringen, wenn sie das wünsche. Seine Äußerungen deuten darauf hin, dass die CDU nicht beabsichtigt, die Broschüre zurückzuziehen oder zu ändern.
Trotz der Proteste der AfD bleibt die CDU-Broschüre weiterhin im Umlauf. Radtkes entschlossene Haltung lässt vermuten, dass der Streit vorerst nicht beigelegt wird. Ob es zu einer Klage kommt, hängt nun davon ab, ob die AfD ihre Drohungen wahr macht.






