Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Musik revolutioniert
Nuray PlathChicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv Kunst und Musik revolutioniert
Das Kunstkollektiv Chicks on Speed wurde bereits 1997 in München gegründet. Die Gründerinnen Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse haben die Gruppe seither stetig erweitert – sowohl in ihrer Besetzung als auch in ihrem Einfluss. Ihr Schaffen umfasst ein breites Spektrum kreativer Bereiche, von Musik über bildende Kunst bis hin zu experimentellen Formen.
Was als Trio begann, ist im Laufe der Jahre zu einem wachsenden Kollektiv herangereift. Ihr künstlerisches Werk reicht von Musik, Malerei und Skulptur über Collagen, Film, Textildesign und Performance bis hin zu sogenannten kritischen Kostümen und Körperkunst – einer Verschmelzung von Mode mit konzeptuellen Ideen.
Stilistische Vielfalt prägt ihren Ansatz: Statt sich auf ein Medium oder eine Gattung zu beschränken, experimentieren sie disziplinübergreifend. Neben ihren kreativen Projekten veranstalten sie Workshops und betreiben künstlerische Forschung, um ihre Methoden weiterzugeben.
Obwohl ihre Wirkung auf internationale Festivals kaum dokumentiert ist, sind sie fest in der deutschen Kulturszene verankert. Mit ihren multimedialen Arbeiten stellen sie weiterhin traditionelle Grenzen zwischen Kunstformen infrage.
Chicks on Speed bleibt sowohl in der künstlerischen Produktion als auch in der Vermittlung aktiv. Ihr breites Spektrum an Projekten – von Performances bis zu pädagogischen Workshops – positioniert sie an der Schnittstelle von Kunst, Musik und experimenteller Praxis. Besonders in der deutschen Kulturlandschaft ist ihr Einfluss nach wie vor spürbar.






