DFB-Präsident Neuendorf betont Fokus auf Fußball vor politischer WM-Debatte
Friedrich-Wilhelm WerneckeDFB-Präsident Neuendorf betont Fokus auf Fußball vor politischer WM-Debatte
Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat die zurückhaltende Haltung des Verbandes in politischen Fragen vor der FIFA-Weltmeisterschaft bekräftigt. Er betonte, dass der Fußball im Mittelpunkt der Arbeit der Organisation stehe. Die Äußerungen erfolgen zu einer Zeit, in der die Diskussionen über den weiteren Kontext des Turniers in Mexiko, Kanada und den USA zunehmen.
Neuendorf räumte ein, dass Sport nicht im luftenleeren Raum stattfinde. Er erkannte die politischen Realitäten an, die mit Großveranstaltungen verbunden sind, hielt jedoch daran fest, dass die Hauptaufgabe des DFB darin bestehe, den Fußball selbst zu fördern.
In seiner Stellungnahme erklärte er, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Er unterstrich, dass der Sport für Zusammenhalt und nicht für Spaltung stehe. Der DFB werde weiterhin seine Grundwerte hochhalten, darunter Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.
Der Verband stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden. Ziel dieser Gespräche sei es, die Rahmenbedingungen vor Ort für die Weltmeisterschaft zu bewerten. Neuendorf argumentierte zudem, dass der DFB gut daran tue, in unruhigen Zeiten nicht auf jede politische Entwicklung oder Äußerung zu reagieren.
Der DFB werde seinen Fokus auf den Fußball richten, dabei aber das weitere politische Umfeld im Blick behalten. Die Prinzipien von Einheit, Vielfalt und Inklusion würden sein Handeln leiten. Der Verband werde die Lage im Vorfeld des Turniers genau beobachten.






