20 June 2026, 16:18

Die Linke setzt auf neuen Doppelspitze und klare Gaza-Position vor Ost-Wahlen

Linkspartei wählt Schwerdtner und Pantisano zum neuen Führungsteam

Die Linke setzt auf neuen Doppelspitze und klare Gaza-Position vor Ost-Wahlen

Die Linke beendet Dreitageskonferenz in Potsdam mit strategischem Kurs für Ost-Wahlen

Die Linke hat in Potsdam eine dreitägige Konferenz abgeschlossen, auf der sie ihre strategische Ausrichtung vor den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland festlegte. Während der Veranstaltung wurden interne Konflikte und Führungswechsel thematisiert.

Ines Schwerdtner wurde mit etwa 86 Prozent der Stimmen als Parteivorsitzende wiedergewählt – ein besseres Ergebnis als 2024, als sie rund 80 Prozent Zustimmung erhielt. Sie trat ohne Gegenkandidatur an.

Als ihr neuer Co-Vorsitzender wurde Luigi Pantisano gewählt, der knapp über 53 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Er löst Jan van Aken ab, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Auch Pantisano kandidierte ohne Konkurrenten.

Ein zentraler Streitpunkt war die Haltung der Partei zu Israels Vorgehen im Gazastreifen. Nach hitzigen Debatten einigten sich die Delegierten darauf, die Handlungen offiziell als Völkermord zu bezeichnen. Das Thema hatte tiefe Gräben innerhalb der Partei offenbart.

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Die Konferenz festigte die Führung und politische Linie der Linken. Angesichts der bevorstehenden Wahlen in Ostdeutschland könnte die Partei bei der Regierungsbildung in der Region eine entscheidende Rolle spielen. Die in Potsdam getroffenen Beschlüsse werden ihre Position in der künftigen politischen Landschaft prägen.

Quelle