24 May 2026, 22:25

Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken – doch die WM soll sicher werden

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Dobrindt warnt vor Sicherheitsrisiken – doch die WM soll sicher werden

Bundesinnenminister Dobrindt äußert sich zu Sicherheitsfragen vor der Fußball-WM

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat sich zu den Sicherheitsbedenken im Vorfeld der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft geäußert. Zwar räumte er die angespannte globale Lage ein, betonte jedoch, dass Deutschland weiterhin ein sicheres Land für Großveranstaltungen bleibe. In seinen Aussagen ging er auch auf Grenzkontrollen, die Konzentration der Nationalmannschaft und mögliche Risiken im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran ein.

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Seit der Verschärfung der Grenzkontrollen ist nach Angaben der Behörden rund 35.000 Menschen die Einreise nach Deutschland verweigert worden. Zudem wurden fast 9.000 Personen mit ausstehenden Haftbefehlen festgenommen sowie über 1.400 mutmaßliche Schleuser. Dobrindt unterstrich, dass diese Maßnahmen angesichts der aktuellen internationalen Lage unverzichtbar seien.

Zur WM, die von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird, äußerte Dobrindt Zweifel daran, dass das Turnier die Stimmung im Land grundlegend verändern werde. Er rief die Nationalmannschaft dazu auf, sich auf ihre sportliche Leistung zu konzentrieren und politische Themen beiseitezulassen. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass das Team das Finale erreichen könne.

In Bezug auf die Sicherheitslage stellte Dobrindt klar, dass der Krieg im Iran derzeit keine direkte Gefahr für Fanmeilen oder andere Großveranstaltungen in Deutschland darstelle. Die Regierung beobachte jedoch weiterhin mögliche Risiken durch extremistische Gruppen und Einzelpersonen mit Bezug zum Konflikt. Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen würden ergriffen, um Veranstaltungen wie das Oktoberfest und die WM-Fanmeilen zu schützen.

Die verschärften Grenzkontrollen haben bereits zu Tausenden Festnahmen und Einreiseverweigerungen geführt. Die Bundesregierung bleibt wachsam gegenüber Sicherheitsrisiken, insbesondere solchen, die mit internationalen Konflikten zusammenhängen. Gleichzeitig machte der Innenminister deutlich: Für die Nationalmannschaft stehe der Fokus auf dem Platz – und nicht auf der Politik.

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