30 April 2026, 08:33

Düsseldorf kämpft mit wachsendem Zweiradverkehr und Sicherheitsrisiken

Schild mit Aufschrift 'e-Bike nur für Anwohner' neben einer Straße mit Verkehrskegeln, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Düsseldorf kämpft mit wachsendem Zweiradverkehr und Sicherheitsrisiken

Düsseldorf verzeichnet zunehmenden Zweiradverkehr – und wachsende Sicherheitsbedenken

In Düsseldorf sind immer mehr Zweiräder auf den Straßen unterwegs – von Fahrrädern und E-Bikes über E-Scooter bis hin zu anderen Mikromobilitätsgeräten. Mit diesem Anstieg gehen jedoch auch neue Sorgen um die Verkehrssicherheit einher, da die Polizei vermehrt Verstöße und riskantes Verhalten unter den Fahrenden registriert. Die Behörden verstärken nun ihre Maßnahmen, um Unfälle zu verringern und alle Verkehrsteilnehmenden zu schützen.

Im Rahmen der jährlichen Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" führte die Landespolizei in Düsseldorf flächendeckende Kontrollen durch. Der diesjährige Schwerpunkt "Zweiräder im Fokus" umfasste allein im städtischen Bereich die Überprüfung von 218 Fahrzeugen, darunter 94 Fahrräder, 61 E-Scooter, 19 Mofas und 44 sonstige Gefährte. Auf Autobahnen kontrollierten Beamte zusätzlich 126 Fahrzeuge, darunter 69 Mofas, 56 weitere Kraftfahrzeuge und einen einzigen E-Scooter.

Die Auswertung zeigte typische Verstöße: Innerorts wurden Radfahrende sechsmal beim Überfahren roter Ampeln erwischt, 24-mal beim Fahren auf Gehwegen und zwölfmal wegen Ablenkung im Verkehr. Nutzer von E-Scootern und anderen Mikromobilitätsgeräten schnitten zwar besser ab, doch auch hier gab es zwei Fälle von Ablenkung und einen ohne die vorgeschriebene Versicherung.

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Seit 2018 widmet sich die Kampagne jährlich wechselnden Schwerpunkten der Verkehrssicherheit. Neben den Kontrollen setzt die Polizei auf mehr Bewusstsein und eine strengere Einhaltung der Verkehrsregeln. Präventive Maßnahmen und gezielte Überprüfungen sollen gefährliches Verhalten bereits im Vorfeld unterbinden, bevor es zu Unfällen kommt.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen den dringenden Bedarf an sichereren Fahrgewohnheiten unter Zweiradnutzerinnen und -nutzern. Die Düsseldorfer Polizei appelliert weiterhin an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmenden und betont, dass die Einhaltung der Verkehrsregeln Zusammenstöße verhindern und Leben retten kann. Künftig wird die Kampagne weiterhin auf Aufklärung und Konsequenz setzen, um die Sicherheit in der Stadt nachhaltig zu verbessern.

Quelle