Feiertags-Streichung in Deutschland: Warum fast alle dagegen sind
Ein Vorschlag, in Deutschland einen Feiertag abzuschaffen, hat landesweite Ablehnung ausgelöst. Die Idee entstand im Rahmen von Regierungsgesprächen, die durch zusätzliche Arbeitstage die wirtschaftliche Produktivität steigern sollen. Doch Umfragen zeigen: Die Mehrheit der Deutschen lehnt den Plan kategorisch ab.
Die Diskussion begann, nachdem Bundesvertreter vorschlugen, einen Feiertag zu streichen, um die Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Befürworter argumentieren, dies würde zusätzliche Arbeitstage schaffen, ohne dass tiefgreifende Reformen nötig wären. Kritiker hingegen halten den Vorschlag für eine kurzfristige Lösung, die die eigentlichen wirtschaftlichen Probleme nicht angeht.
Eine aktuelle Forsa-Umfrage offenbart breiten Widerstand quer durch das politische Spektrum. Nur 16 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung unterstützen die Pläne, während 82 Prozent sie ablehnen. Selbst unter den Wählerinnen und Wählern der unionsgeführten CDU/CSU befürworten lediglich 31 Prozent die Idee – 69 Prozent lehnen sie ab. Noch deutlicher ist die Ablehnung bei Anhängerinnen und Anhängern der rechtspopulistischen AfD, wo 87 Prozent gegen den Plan sind, sowie bei Wählerinnen und Wählern der Linken, von denen 85 Prozent ihn ablehnen.
Regionale Unterschiede fallen kaum ins Gewicht: Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland ist die Ablehnung ähnlich hoch. Insgesamt lehnen 76 Prozent aller befragten Deutschen die Abschaffung eines Feiertags ab, nur 21 Prozent sprechen sich dafür aus.
Angesichts der breiten öffentlichen Ablehnung steht der Vorschlag vor einer schweren Hürde. Da die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler gegen die Pläne ist, dürften Politiker Schwierigkeiten haben, sie durchzusetzen. Die Debatte zeigt, wie unpopulär schnelle wirtschaftspolitische Lösungen sein können, wenn sie den Alltag der Menschen berühren.






