19 June 2026, 20:22

Flucht und Neuanfang: Emmendingen zeigt Schicksale osteuropäischer Vertriebener nach 1945

Neue Ausstellung in Emmendingen erzählt Geschichten des Flugs

Flucht und Neuanfang: Emmendingen zeigt Schicksale osteuropäischer Vertriebener nach 1945

Neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum erforscht Flucht und Migration in der modernen Gesellschaft

Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ eröffnet am Sonntag, 21. Juni, um 11:15 Uhr eine neue Ausstellung im Emmendinger Stadtmuseum. Die Schau ist das erste große Projekt der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. Anhand ihrer Schicksale werden Themen wie Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt beleuchtet. Ein regionaler Schwerpunkt widmet sich der Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen.

Kuratorisch mitgestaltet wurde die Ausstellung von der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht. Sie verbindet historische Forschung mit grafischem Storytelling. Zu sehen ist die Ausstellung vom 21. Juni bis zum 8. November. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, zusätzlich nach Vereinbarung.

Die Schau bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den langfristigen Folgen von Vertreibung für betroffene Gemeinschaften. Fast fünf Monate lang bleibt sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Die neue Museumsführung hat das Projekt zum zentralen Bestandteil ihres Sommerprogramms gemacht.

Quelle