27 March 2026, 12:33

Freiburger Unternehmer muss sich wegen massivem Sozialbetrug verantworten

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Freiburger Unternehmer muss sich wegen massivem Sozialbetrug verantworten

Ein 49-jähriger Mann aus Freiburg muss sich wegen Sozialbetrugs und Untreue vor Gericht verantworten. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Vorwürfe des Lohnbetrugs, der Beschäftigung nicht angemeldeter Arbeiter sowie falscher Angaben zur Erlangung von COVID-19-Soforthilfen. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht Freiburg beginnt am 30. März 2026 um 9 Uhr.

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Der Angeklagte soll zwischen März 2020 und November 2021 wiederholt Löhne einbehalten und veruntreut haben. In diesem Zeitraum beschäftigte er laut Anklage zudem Arbeiter, ohne sie bei den Sozialversicherungsträgern zu melden. Dadurch entstanden ausstehende Beitragszahlungen in Höhe von rund 188.000 Euro.

Im Frühjahr 2020 soll er unter Vortäuschung falscher Angaben Nothilfen für die Corona-Pandemie beantragt haben. Durch diese Täuschung erlangte er illegal staatliche Unterstützung in Höhe von etwa 60.000 Euro. Wie viele Mitarbeiter in seinem Freiburger Bau- und Reinigungsunternehmen nicht gemeldet waren, geht aus den Ermittlungen nicht hervor.

Die Behörden haben die genaue Zahl der Beschäftigten in dem Betrieb nicht bekannt gegeben. Bei übergeordneten Kontrollen in der Region wurden jedoch 203 Arbeiter aus 36 Unternehmen überprüft. Im Prozess soll das volle Ausmaß des Betrugs und die finanzielle Schadenshöhe aufgeklärt werden.

Das Gericht wird über die Vorwürfe entscheiden, darunter Lohnvorenthaltung, ausstehende Sozialabgaben und betrügerische Hilfsanträge. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen für die Gesamtzahl der Straftaten. Der Fall zeigt die rechtlichen Konsequenzen auf, die mit dem Missbrauch von Notfallhilfsprogrammen und Arbeitsrecht einhergehen.

Quelle