Freiburger Verpackungssteuer löst Proteststurm bei Unternehmen aus
Die neue Verpackungssteuer in Freiburg stößt auf massiven Widerstand bei lokalen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Kritiker warnen, die Abgabe treibe die Kosten in die Höhe, gefährde Arbeitsplätze und vertreibe Aufträge aus der Region. Die Forderungen nach einer sofortigen Aussetzung werden immer lauter.
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt, die Steuer in ihrer aktuellen Form abzuschaffen. Nach Angaben der Organisation belasten die zusätzlichen Kosten Restaurants, Caterer und Lieferdienste unzumutbar. Einige Betriebe berichten von verlorenen Aufträgen oder davon, dass Bestellungen in benachbarte Regionen umgelenkt werden, wo die Steuer nicht gilt.
Unternehmen verweisen zudem auf die finanzielle Belastung bei Veranstaltungen, wo die Mehrkosten schnell in die Hunderte Euro gehen können. Zwar hat die Stadtverwaltung zugesagt, die Steuer im Herbst zu überprüfen, doch viele halten diesen Zeitrahmen für zu langsam. Praktikable Alternativen wie Mehrwegsysteme werden als im Arbeitsalltag nicht umsetzbar abgetan.
Der VBU warnt zudem vor möglichen Stellenstreichungen, sollte die Steuer unverändert bleiben. Angesichts des wachsenden Drucks fordert der Verband die Politik auf, schnell zu handeln, bevor sich die Lage weiter verschärft.
Die Verpackungssteuer bleibt wegen ihrer Auswirkungen auf den lokalen Handel und die Beschäftigung in der Kritik. Unternehmen drängen auf rasches Eingreifen und warnen, dass Verzögerungen zu weiteren finanziellen Verlusten und Jobabbau führen könnten. Die für den Herbst geplante Überprüfung durch die Stadt könnte für manche betroffene Betriebe zu spät kommen.






