Freiburgs Rempartstraße wird zum autofreien Lebensraum für Fußgänger und Radfahrer
Friedrich-Wilhelm WerneckeFreiburgs Rempartstraße wird zum autofreien Lebensraum für Fußgänger und Radfahrer
Freiburg verwandelt die Rempartstraße in einen lebendigen urbanen Raum. Das Projekt zählt zu den bedeutendsten Entwicklungen der Innenstadt in den letzten Jahren. Ziel ist es, die Straße an veränderte Mobilitätstrends anzupassen – mit weniger Autos und mehr Platz für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen.
Die Neugestaltung legt besonderen Wert auf den stark frequentierten Radverkehr sowie den Zugang zu unterirdischen Parkmöglichkeiten. Geplant sind zudem bessere öffentliche Einrichtungen, mehr Grünflächen, eine verbesserte Barrierefreiheit und eine einladende Atmosphäre.
Bei einer öffentlichen Veranstaltung am 9. Juli im Friedrichsbau werden erste Entwürfe vorgestellt. Die Stadt erläutert dort den Gestaltungswettbewerb und zeigt auf, wie sich Anwohner:innen einbringen können. Eine Anmeldung bis zum 3. Juli ist erforderlich; 400 zufällig ausgewählte Innenstadtbewohner:innen erhalten eine Einladung.
Das Vorhaben soll die Diskussion über die Zukunft öffentlicher Räume in einer wachsenden Stadt anregen. Die ersten Konzepte werden durch das Feedback der Bürger:innen bei der Auftaktveranstaltung geprägt. Freiburg strebt eine moderne, menschenzentrierte Straße an, die den aktuellen Bedürfnissen gerecht wird.






