16 April 2026, 04:28

Friedrichstraße in Berlin soll autofrei und zum künstlerischen Fußgängerparadies werden

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Friedrichstraße in Berlin soll autofrei und zum künstlerischen Fußgängerparadies werden

Die Zukunft der Friedrichstraße in Berlin-Mitte bleibt ein heiß diskutiertes Thema unter Anwohnern und Stadtplanern. Ein neuer Vorschlag des Büros CKSA sieht tiefgreifende Veränderungen vor, darunter eine autofreie Zone und eine nahtlose Verbindung zum Gendarmenmarkt. Ziel des Plans ist es, das Viertel in einen fußgängerfreundlicheren Raum mit Natursteinpflaster und künstlerischen Elementen zu verwandeln.

Das CKSA-Büro hat ein detailliertes Konzept für die Neugestaltung der Friedrichstraße vorgelegt. Die Vision umfasst die Verschmelzung der Straße mit dem Gendarmenmarkt zu einem einheitlichen, zusammenhängenden Quartier. Beide Bereiche würden dasselbe Natursteinmuster aufweisen, um eine visuelle Einheit zu schaffen.

Laut Entwurf soll die Friedrichstraße vollständig autofrei und fahrradfreundlich werden. Vor den Gebäuden wäre eine stufenlose Übergangsfläche ohne Bordsteine geplant, die die Barrierefreiheit verbessert. Auch die Querstraßen zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt wären von der Umgestaltung betroffen: Sie würden für Fahrzeuge gesperrt und in öffentliche Freiflächen umgewandelt.

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Um die Attraktivität des Areals zu steigern, sind große Einzelbäume, Kunstinstallationen und Wasserspiele vorgesehen. Diese Elemente sollen den Raum für Fußgänger einladender gestalten. Unterdessen hat die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch einen Architekturwettbewerb angekündigt, um weitere Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft der Friedrichstraße auszuloten.

Der CKSA-Plan würde Autos und Fahrräder aus dem gemeinsamen Bereich Friedrichstraße-Gendarmenmarkt verbannen. Bei Umsetzung entstünde eine durchgehende Fußgängerzone mit künstlerischen und natürlichen Akzenten. Der Architekturwettbewerb soll nun zusätzliche Ideen für die langfristige Entwicklung der Straße sammeln.

Quelle