Fußgängerzone Wolfenbüttel: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten durch Verkehrsverstöße
Corinna SchinkeFußgängerzone Wolfenbüttel: Radfahrer und E-Scooter gefährden Passanten durch Verkehrsverstöße
Wirtschaftsinitiative Wolfenbüttel e.V. (IWW) warnt vor zunehmenden Verkehrsverstößen in der Fußgängerzone
Die Wirtschaftsinitiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm geschlagen: In der Wolfenbütteler Fußgängerzone häufen sich Verkehrsverstöße durch Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge, die Beschränkungen missachten und damit Fußgänger gefährden. Die Initiative fordert von der Stadt und der Polizei konsequenteres Handeln.
In einer Pressemitteilung drängte die IWW auf sofortige Maßnahmen. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne sowie strengere Kontrollen, um die Verstöße einzudämmen. Zudem regte die Organisation an, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.
Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt zwar die Polizei bei der Sensibilisierung der Öffentlichkeit, will selbst aber keine Verkehrskontrollen durchführen. Als Gründe nannte die Verwaltung fehlende Zuständigkeit und begrenzte personelle Ressourcen. Eine engere Abstimmung mit Polizei und Landkreis sei nicht nötig, da bereits im Arbeitskreis Öffentliche Sicherheit regelmäßig beraten werde.
Gleichzeitig arbeitet die Stadt an einer Anpassung der Lieferzeiten, um sie mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten in Einklang zu bringen. Zudem werden neue Verkehrsregeln ausgearbeitet, um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern. Unterdessen haben Landkreis und Polizei vereinbart, die Präsenz in der Fußgängerzone zu verstärken. Bereits ab nächster Woche sollen vermehrt Streifen unterwegs sein, um Verstöße zu ahnden und Bußgelder zu verhängen.
Stadt und Polizei gehen das Problem nun gemeinsam an: Die verstärkten Kontrollen sollen in Kürze beginnen, während Lieferzeiten und Verkehrsregeln überprüft werden, um die Sicherheit der Fußgänger in der stark frequentierten Zone zu gewährleisten. Ziel ist es, die Verstöße zu reduzieren und die Passanten besser zu schützen.






