19 June 2026, 08:18

Galeria-Kaufhauskette kämpft mit 160-Millionen-Kredit gegen den Kollaps

Galeria am Abgrund: Was kommt als Nächstes für die Mainzer Filiale?

Galeria-Kaufhauskette kämpft mit 160-Millionen-Kredit gegen den Kollaps

Galeria-Kaufhauskette steckt in tiefen finanziellen Schwierigkeiten

Die deutsche Warenhauskette Galeria kämpft ums Überleben. Ein neuer Finanzengpass bedroht nun die Existenz des Unternehmens. Verhandelt wird derzeit über ein dringend benötigtes Darlehen, um den Kollaps abzuwenden.

Galeria benötigt kurzfristig einen Kredit in Höhe von 160 Millionen Euro, um die Insolvenz abzuwenden. Die Gespräche mit dem US-Investor Gordon Brothers laufen noch. Das geplante Geschäft soll eine bestehende Schuldenlast von 80 Millionen Euro umschulden und ausstehende Mieten decken – doch Experten zweifeln, dass dies die langfristige Stabilität sichert.

Das Unternehmen spürt bereits jetzt den Kostendruck. Die monatlichen Verluste belaufen sich auf Millionenbeträge, weshalb die Bestellungen für neue Ware in allen 83 Filialen drastisch gekürzt wurden. Mit Rabattaktionen von bis zu 70 Prozent versucht Galeria, dringend benötigte Liquidität zu beschaffen und die Gehälter der 12.000 Mitarbeiter zu zahlen.

Gordon Brothers plant eine Restrukturierung: Rund 30 Standorte sollen geschlossen und die Verkaufsflächen verringert werden. Die verbleibenden Bereiche würden an externe Mieter vermietet. Ziel ist es, das Unternehmen bis 2028 wieder in die Gewinnzone zu führen.

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Scheitert die Kreditverhandlung, könnten bereits in diesem Sommer erste Filialen wegen Warenmangels schließen müssen. Ungewiss bleibt auch die Zukunft der Galeria in der Mainzer Altstadt – eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens steht noch aus.

Ohne die 160 Millionen Euro droht Galeria innerhalb weniger Monate der Zusammenbruch. Die geplanten Sparmaßnahmen sollen das Unternehmen stabilisieren, doch der Erfolg ist keineswegs garantiert. Ob die Kaufhauskette überlebt, hängt nun davon ab, ob die Einigung mit Gordon Brothers gelingt.

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