25 May 2026, 02:24

Geburtenrate auf Rekordtief – Streit um drohende Elterngeld-Kürzungen

 ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Geburtenrate auf Rekordtief – Streit um drohende Elterngeld-Kürzungen

Deutschlands Geburtenrate erreicht niedrigsten Stand seit 1946 – Streit um Kürzungen beim Elterngeld

Die Geburtenrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit 1946 gesunken. Nun wachsen die Sorgen vor möglichen Kürzungen beim Elterngeld, während die Regierung nach Einsparmöglichkeiten sucht. Die ehemalige Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hat sich gegen die geplanten Änderungen ausgesprochen und warnt vor weitreichenden Folgen für Familien und den Arbeitsmarkt.

Laut Berichten könnte Familienministerin Karin Prien (CDU) gezwungen sein, rund 350 Millionen Euro aus dem Etat ihres Ressorts zu streichen. Gerüchten zufolge steht dabei das Elterngeld im Fokus der Sparmaßnahmen. Dies hat Kritik von Politikern und Familienverbänden ausgelöst.

Franziska Giffey, die selbst einst das Familienministerium leitete, argumentiert, dass eine Kürzung der Leistungen die Bemühungen um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie untergraben würde. Sie betonte, dass das Elterngeld Eltern den Wiedereinstieg in den Job erleichtere und berufliche Unterbrechungen verringere. Zudem forderte Giffey Reformen, um eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern zu fördern.

Widerstand gegen die Pläne kommt aus verschiedenen Lagern. Wolfgang Kubicki, designierter Vorsitzender der FDP, kritisierte die Idee, das Elterngeld zu kürzen. Britta Altenkamp, Leiterin des Zukunftsforums Familie (ZFF), bezeichnete die Debatte als ein „verheerendes Signal“ für Familien, die ohnehin schon unter finanziellen Belastungen leiden.

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Die geplanten Kürzungen kommen zu einer Zeit, in der die Geburtenrate in Deutschland stark rückläufig ist. Sollten die Einschnitte umgesetzt werden, könnte dies erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie Eltern Beruf und Kinderbetreuung organisieren. Die endgültige Entscheidung der Regierung wird zeigen, ob die Leistungen in ihrer bisherigen Höhe erhalten bleiben oder deutlichen Veränderungen unterliegen.

Quelle