Glaser in Baden-Württemberg erhalten deutlich höhere Löhne nach Tarifabschluss
Mustafa TröstGlaser in Baden-Württemberg erhalten deutlich höhere Löhne nach Tarifabschluss
Beschäftigte im Glaserhandwerk Baden-Württembergs erhalten nach erfolgreichen Verhandlungen der IG Metall höhere Löhne. Die Einigung sieht zwei Gehaltserhöhungen innerhalb des nächsten Jahres vor sowie höhere Ausbildungsvergütungen für Azubis. Damit soll den Arbeitnehmern geholfen werden, die steigenden Lebenshaltungskosten besser zu bewältigen.
Von der Vereinbarung profitieren rund 7.500 Beschäftigte in der Glaserbranche. Ihre Bezahlung steigt im September 2023 um 2,4 Prozent, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 2,2 Prozent im Dezember. Zuvor hatte es bereits Lohnerhöhungen von 3,2 Prozent im ersten und 3,3 Prozent im zweiten Jahr gegeben, ergänzt durch eine einmalige Inflationsausgleichszahlung in Höhe von 1.200 Euro.
Auch Auszubildende kommen in den Genuss der neuen Regelungen: Lehrlinge im ersten Ausbildungsjahr erhalten künftig 1.040 Euro monatlich, später steigt ihr Verdienst um weitere 50 Euro. Die aktuelle Einigung orientiert sich an den IG-Metall-Tarifverhandlungen des Vorjahres, die für 30.000 Beschäftigte im Metallbau und in der Feinwerktechnik ähnliche Lohnerhöhungen und Inflationsschutz durchsetzten.
Die jüngsten Gehaltsanpassungen treten bis Jahresende schrittweise in Kraft. Sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Auszubildende im Glasergewerbe erhalten damit höhere Einkommen. Die Anpassungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die Inflation abzufedern und die finanzielle Stabilität der Beschäftigten zu stärken.






