Grell leuchtende Warnschilder sollen Jugendliche vor Gleisunfällen schützen
Corinna SchinkeGrell leuchtende Warnschilder sollen Jugendliche vor Gleisunfällen schützen
Warnschilder an Bahnhöfen: Bundesweite Kampagne für mehr Gleissicherheit
An immer mehr Bahnhöfen in ganz Deutschland tauchen auffällige Warnbanner auf, um die Sicherheit auf den Schienen zu erhöhen. Die gemeinsame Aktion von Bundespolizei und Deutscher Bahn soll vor allem junge Menschen davon abhalten, sich auf den gefährlichen Gleisanlagen aufzuhalten. Mittlerweile hängen an über 5.500 Standorten die leuchtenden Schilder mit der Aufschrift "Lebensgefahr – Gleisanlagen betreten verboten".
Den Anfang machte eine lokale Initiative: Am 17. Juni 2023 brachten Ronny Oelschner, Präventionsbeauftragter der Deutschen Bahn, und Tobias King, ein Ermittler der Bundespolizei aus Offenburg, das erste Banner am Bahnhof Gengenbach an. Damit startete die bundesweite Ausrollung der Kampagne.
Im Fokus stehen besonders Jugendliche, die in der Nähe von Bahnstrecken einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Die Behörden hoffen, dass die deutlichen Warnungen Unfälle und unbefugtes Betreten der Gleise verringern. Bis Anfang 2026 waren die auffälligen Schilder an Haltepunkten und Bahnhöfen in allen Regionen angebracht.
Die Bundespolizei und die Deutsche Bahn haben die Banner bewusst grell und weithin sichtbar gestaltet. Die Botschaft ist klar: Gleise sind kein Ort zum Spazieren, Spielen oder als Abkürzung. Beide Institutionen beobachten weiterhin, wie sich die Kampagne auf das Verhalten der Bevölkerung auswirkt.
Mittlerweile weisen über 5.500 Stationen auf die Gefahren hin. Die Zusammenarbeit von Polizei und Bahn zielt vor allem auf riskantes Verhalten – insbesondere bei jungen Fahrgästen. Nun wird geprüft, ob die Schilder tatsächlich zu weniger Vorfällen auf den Gleisen führen.






