09 May 2026, 10:28

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Senkung der Kreisumlage für finanzielle Entlastung

Plakat, das zeigt, dass mindestens 30% der berechtigten Schuldner in jedem Kongressbezirk vollständig für Schuldenbefreiung genehmigt wurden, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und ein paar Leuten mit Hüten im Hintergrund.

Grevenbroichs Bürgermeister fordert Senkung der Kreisumlage für finanzielle Entlastung

Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen fordert Entlastung bei der Kreisumlage

Grevenbroichs Bürgermeister Klaus Krützen hat den Rhein-Kreis Neuss aufgefordert, den finanziellen Druck auf seine Kommunen zu verringern. Die steigende Kreisumlage – eine jährliche Pflichtabgabe der Städte und Gemeinden an den Kreis – belastet die lokalen Haushalte zunehmend. Krützen warnt, dass ohne Entlastung essentielle Dienstleistungen und zukünftige Investitionen noch stärker leiden werden.

Jährlich müssen die Kommunen im Rhein-Kreis Neuss die Kreisumlage zahlen, um kreisweite Aufgaben zu finanzieren. Zwar dient dieser Beitrag der Infrastruktur der Region, doch lokale Verantwortliche kritisieren, dass dadurch zu wenig Spielraum für eigene Prioritäten bleibt. Schulen, Kitas, Straßen und kommunale Programme stehen nun vor weiteren Kürzungen, da die Abgabe kontinuierlich steigt.

Krützen unterstützt Forderungen der kommunalen Spitzenverbände nach verbindlichen Sparzielen im Kreishaushalt. Konkret verlangt er eine verbindliche Senkung um zwei Prozent, um die Last für die Städte und Gemeinden zu verringern. Ohne diese Maßnahme, so seine Warnung, werden die prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen Grevenbroichs im Jahr 2026 die Kreisumlage nicht mehr vollständig decken – die finanzielle Schere klappt weiter zu.

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Der Bürgermeister begründet seinen Appell mit Fairness und Solidarität. Eine starke kommunale Selbstverwaltung, so sein Argument, sei die Grundlage für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und ein funktionierendes Demokratieverständnis. Ohne Gegensteuerung werde die Fähigkeit der Kommunen, wichtige Projekte und soziale Leistungen zu finanzieren, weiter schwinden.

Der Streit zeigt die wachsenden Spannungen bei der Verteilung der Kreismittel zwischen regionalen und lokalen Bedürfnissen. Sollte der Rhein-Kreis Neuss das geforderte Sparziel umsetzen, könnten Städte wie Grevenbroich wieder mehr finanziellen Spielraum gewinnen. Bis dahin zwingen steigende Kosten und sinkende Einnahmen zu weiteren Einschnitten bei öffentlichen Leistungen.

Quelle