Großübung in Bad Schwalbach: Chemieunfall mit 350 Einsatzkräften simuliert
Friedrich-Wilhelm WerneckeGroßübung in Bad Schwalbach: Chemieunfall mit 350 Einsatzkräften simuliert
Großangelegte Notfallübung am Donnerstagmorgen in Bad Schwalbach
Am Donnerstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten simuliert. Die Behörden haben Anwohner gebeten, mit vermehrtem Einsatz von Rettungskräften in der Region zu rechnen.
Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Im Mittelpunkt steht die „Alte Bäderstraße“, wo ein fiktiver Unfall mit Chemikalienaustritt und Verletzten nachgestellt wird. Mehr als 350 Einsatzkräfte – darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Polizisten – werden an der Simulation teilnehmen.
Realistische Elemente wie farbiger Rauch, der einen giftigen Stoff simuliert, sind Teil der Übung. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, raten die Verantwortlichen Autofahrern, während der Aktion die Umfahrung des Gewerbegebiets zu meiden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzteams unter Druck zu testen.
Der Rheingau-Taunus-Kreis organisiert die Übung, um die Einsatzbereitschaft zu überprüfen. Die Rettungskräfte proben dabei die Eindämmung des Gefahrenbereichs, Rettungsmaßnahmen und die medizinische Erstversorgung unter kontrollierten, aber anspruchsvollen Bedingungen.
Anwohner in der Nähe des Übungsgeländes müssen mit Sirenen, Blaulicht und sichtbarem Rauch am Vormittag rechnen. Gegen frühen Nachmittag endet die Übung, und der Einsatzbetrieb normalisiert sich wieder. Die Veranstalter betonen, dass es sich um eine reine Simulation handelt und für die Bevölkerung keine reale Gefahr besteht.






