Hanaus Kulturpreis 2025 ehrt vier prägende Künstler und Musiker der Stadt
Corinna SchinkeHanaus Kulturpreis 2025 ehrt vier prägende Künstler und Musiker der Stadt
Vier prägende Persönlichkeiten der Hanauer Musik- und Kunstszene sind mit dem höchsten Kulturpreis der Stadt ausgezeichnet worden. Die August-Gaul-Plakette 2025 würdigt ihr langjähriges Engagement für das lokale Kulturleben. Zu den Preisträgern zählen Musiker, Künstler und ein Unternehmer, die über Jahrzehnte hinweg das kreative Gesicht Hanaus mitgestaltet haben.
Wie die Stadtverwaltung Hanau bekannt gab, erhalten Friedrich Carl, Jörn Rauser, Dirk Schulz und Helmut Wenske die Auszeichnung. Jeder von ihnen hat auf seine Weise das kulturelle Leben der Stadt bereichert.
Friedrich Carl, von Beruf Friseur, ist vor allem als Bassist und Sänger bekannt. Mit Bands wie Titans, Mexicana und The Quinns hat er bleibende Spuren in der Hanauer Musikszene hinterlassen. Dirk Schulz, der unter dem Künstlernamen Reverend Schulzz auftritt, lässt sich von amerikanischen Folk-Traditionen inspirieren. Seine Projekte wie Rebirth und The Swamp zeigen sein Können als Songwriter und Geschichtenerzähler.
Helmut Wenske, auch bekannt als Chris Hyde, bringt eine andere Facette kreativen Schaffens ein. Sein Talent erstreckt sich von Bühnenmalerei über Covergestaltung und Buchillustration bis hin zur Musik. Jörn Rauser wiederum erlangte mit seiner Band Jörn and his Twens und Auftritten in nationalen Medien größere Bekanntheit. Daneben fördert er als Unternehmer die lokale Kunstszene.
Die August-Gaul-Plakette hat eine Tradition darin, vielfältige Verdienste zu ehren. Zu den früheren Preisträgern zählen die Initiative Hanau liest (2008) für die Leseförderung, die Kulturwerkstatt Hanau (2012) für Projekte in benachteiligten Stadtteilen, Fridays for Future Hanau (2017) für Klimaschutzengagement sowie der Musiker Ahmed El-Sayed (2023) für interkulturelle Musikvermittlung.
Die diesjährigen Auszeichnungen unterstreichen die Bandbreite des kulturellen Schaffens in Hanau. Die vier Preisträger haben durch Musik, bildende Kunst und gesellschaftliches Engagement den Ruf der Stadt als Kunst- und Kulturstandort gestärkt – ihr Wirken wird noch lange nachwirken.






