HAPPA revolutioniert Berlins vegane Küche mit Nachhaltigkeit und Fairness
Friedrich-Wilhelm WerneckeHAPPA revolutioniert Berlins vegane Küche mit Nachhaltigkeit und Fairness
Ein neues Restaurant in Berlin verändert die Vorstellung von pflanzlicher Küche
HAPPA, mitgegründet von Köchin Sophia Hoffmann und Nina Peterson, serviert vegane Gerichte aus Bio-Zutaten – und das mit möglichst wenig Abfall. Das Team aus fünf Frauen – zwei Köchinnen und drei Servicekräften – setzt auf Fairness, Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit in jedem Teller.
Das Konzept von HAPPA basiert auf drei Säulen: ein täglich wechselndes Mittagsangebot, sechs monatliche Dinner-Events und private Buchungen. Alle Gerichte sind rein vegan, biozertifiziert und werden nach dem Whole-Plant-Prinzip zubereitet – von der Wurzel bis zur Blattspitze. Die Preise bleiben bewusst niedrig, manche Mahlzeiten kosten weniger als 10 Euro, um ein breites Publikum anzusprechen.
Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer Frauenkooperative in Ruanda, die postkoloniales Wirtschaftswachstum fördert. Das Gemüse bezieht HAPPA von Querfeld, einer Initiative, die "unperfektes" oder krummes Obst und Gemüse vor der Verschwendung rettet. Hoffmann, seit zwölf Jahren Veganerin, leitet das Projekt mit einem Fokus auf Mitgefühl für Lebewesen und soziale Gerechtigkeit.
Neben ihrer Arbeit im Restaurant ist Hoffmann auch Autorin von vier Kochbüchern. Ihr Aktivismus und ihr kulinarisches Know-how prägen HAPPAs Mission, ethischen Genuss mit intensiven Aromen zu verbinden. Das kleine Team schafft gezielt Arbeitsplätze für Frauen und unterstreicht damit das Engagement für Gleichberechtigung in der Gastronomie.
HAPPAs Ansatz vereint abfallarme Küche, faire Preise und ein frauengeführtes Team. Durch gerettetes Gemüse und ethisch produzierten Kaffee verbindet das Restaurant Nachhaltigkeit mit dem Alltag. Das Modell stellt die traditionelle Gastronomie infrage – und bleibt dabei für alle erschwinglich.






