Harburger Bürgerpreis 2024: Diese Initiativen stärken den Zusammenhalt im Bezirk
Corinna SchinkeHarburger Bürgerpreis 2024: Diese Initiativen stärken den Zusammenhalt im Bezirk
Fünf Personen und Initiativen für herausragendes bürgerliches Engagement ausgezeichnet
Bei der Harburger Empfang am Freitagabend wurden fünf Personen und Initiativen für ihre außergewöhnlichen zivilgesellschaftlichen Leistungen gewürdigt. Die Veranstaltung im Saal Helms des Harburger Theaters zog über 350 Gäste an und feierte ehrenamtliches Engagement, das das Gemeinschaftsleben im Bezirk stärkt.
Die Preisverleihung wurde von der Bezirksversammlung Harburg und dem Bezirksamt Harburg organisiert. Durch den Abend führte Demi Akpinar, die die Gäste mit einem festlichen Programm begleitete – darunter die Vergabe des Harburger Bürgerpreises und der Harburger Plakette.
Der von der Bezirksversammlung verliehene Harburger Bürgerpreis ehrt besonderes ehrenamtliches Engagement, das das vielfältige Miteinander fördert. In diesem Jahr ging der mit 2.000 Euro dotierte Hauptpreis an die Initiative Sprach- und Kulturmittler:innen, die als Dolmetscher:innen in sozialen und behördlichen Kontexten vermitteln. Den zweiten Platz teilten sich die Projekte SüdSuppe und Suppenküche, die jeweils 1.000 Euro erhielten. Den dritten Platz belegten Harburg schenkt e.V. und Serife Arora (für ihr Engagement in Nachbarschaften ohne häusliche Gewalt), die jeweils 500 Euro erhielten.
Die Preise überreichten gemeinsam Jürgen Heimath, Sophie Fredenhagen und Johannes Nettekoven. Zudem wurde die Initiative Harburger Erinnerung mit der Harburger Plakette für ihre beharrliche Forschungs- und Gedenkarbeit ausgezeichnet.
Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung von Basisinitiativen in Harburg. Die Preisträger:innen wollen die Gelder nutzen, um ihre Projekte auszubauen – von kultureller Integration bis hin zu mehr Sicherheit im Stadtteil. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie sehr sich der Bezirk dem Anerkennen und Fördern von Bürgerengagement verpflichtet fühlt.






