Hochzeitsfeuerwerk setzt Auto in Brand – 25.000 Euro Schaden in Oberndorf
Corinna SchinkeHochzeitsfeuerwerk setzt Auto in Brand – 25.000 Euro Schaden in Oberndorf
Hochzeitsfeier endet mit Autobrand nach Feuerwerk: Ermittlungen in Oberndorf am Necker
Eine Hochzeitsfeier im baden-württembergischen Oberndorf am Necker nahm eine unerwartete Wendung, als ein Feuerwerk in einem brennenden Auto endete. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Bochingen, wo die Entscheidung des Bräutigams, ein privates Feuerwerk zu zünden, erhebliche Schäden verursachte. Nun prüfen die Behörden die Ursache und mögliche Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften.
Der 30-jährige Bräutigam hatte auf dem Parkplatz eines örtlichen Sportplatzes ein Feuerwerk organisiert. Nach der Show platzierte er die abgebrannte Feuerwerksbatterie unter seinem eigenen Fahrzeug, einem Seat Cupra. Kurze Zeit später entzündete sich die Batterie erneut, setzte den Wagen in Brand und zerstörte ihn vollständig.
Die Feuerwehr Oberndorf rückte mit drei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften schnell aus. Obwohl der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, erlittten zwei benachbarte Autos durch die Hitzeentwicklung Schäden. Verletzte gab es nicht, und umliegende Gebäude blieben unversehrt.
Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen möglicher fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Geprüft wird, ob das Feuerwerk ordnungsgemäß angemeldet war und ob gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen wurde. Der vorläufig geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit von Feuerwerken bei privaten Feiern auf. Die Behörden müssen nun klären, ob Gesetze verletzt wurden, während dem Bräutigam mögliche rechtliche Konsequenzen drohen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden – doch das zerstörte Auto und die beschädigten Fahrzeuge zeigen die Risiken bei unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern auf.






