05 June 2026, 14:59

IT-Branche boomt: Höhere Gehälter, doch Fachkräftemangel bleibt akut

IT-Gehälter Übersicht: Gehälter nach Beruf und Erfahrung

IT-Branche boomt: Höhere Gehälter, doch Fachkräftemangel bleibt akut

Deutschlands IT-Branche wächst weiter – mit steigenden Gehältern und großem Fachkräftemangel

Die IT-Branche in Deutschland expandiert weiter, wobei die Gehälter parallel zum Bedarf an qualifizierten Fachkräften steigen. Die Branche beschäftigt mittlerweile fast 1,1 Millionen Menschen, doch tausende Stellen bleiben unbesetzt. Neue Daten zeigen, welche Positionen und Städte in diesem dynamischen Sektor die höchsten Verdienstmöglichkeiten bieten.

Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der IT-Beschäftigten in Deutschland um etwa 12 Prozent. Trotz dieses Wachstums fehlten allein 2025 rund 109.000 Fachkräfte. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert bis 2028 noch höhere Beschäftigtenzahlen – und eine noch größere Fachkräftelücke.

Die Gehälter in der Branche variieren stark. Berufseinsteiger:innen verdienen im Schnitt etwa 45.000 Euro brutto pro Jahr. Das durchschnittliche Jahresgehalt aller IT-Fachkräfte liegt bei 58.721 Euro, wobei nur rund 65 Prozent der Beschäftigten mit ihrer Bezahlung zufrieden sind.

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Zu den Spitzenverdienern zählen Solution Architects (85.300 Euro) und Softwarearchitekten (82.800 Euro). Auch Key-Account-Manager (80.300 Euro) und Product Owner (73.200 Euro) gehören zu den bestbezahlten Positionen. Erfahrene Spezialist:innen in gefragten Bereichen wie Cloud Computing, Cybersicherheit oder künstlicher Intelligenz können bis zu 100.000 Euro jährlich verdienen.

Auch der Standort spielt eine entscheidende Rolle für die Gehaltshöhe. München, Frankfurt und Hamburg bieten IT-Fachkräften die attraktivsten Verdienstmöglichkeiten im gesamten Land.

Der deutsche IT-Arbeitsmarkt wächst rasant, doch der Mangel an qualifizierten Kräften bleibt bestehen. Hohe Gehälter in spezialisierten Rollen und Großstädten spiegeln die starke Nachfrage wider. Da Beschäftigtenzahlen und Fachkräftelücken voraussichtlich weiter steigen, wird der Wettbewerb um talentierte IT-Expert:innen vorerst anhalten.

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