07 June 2026, 02:23

Junge Union fordert Umverteilung: Rentenanstieg begrenzen, BAföG und Elterngeld retten

JU-Vorsitzender Winkel: Pensionserhöhung reduzieren, um BAföG und Elterngeld zu finanzieren

Junge Union fordert Umverteilung: Rentenanstieg begrenzen, BAföG und Elterngeld retten

Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Ausgabenpläne zu überarbeiten. Er fordert, dass die Renten weniger stark steigen als ursprünglich vereinbart, um so Mittel für andere Prioritäten freizumachen. Sein Vorschlag zielt darauf ab, Leistungen für Studierende und Eltern zu schützen – statt sie zu kürzen.

Winkel kritisierte den aktuellen Finanzierungskurs der Regierung. Statt die geplante Rentenerhöhung zu überdenken, wollten die Verantwortlichen die Erhöhung des BAföG streichen und das Elterngeld reduzieren. Dies treffe jüngere Familien und Studierende ungerechtfertigt, so Winkel.

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Im Koalitionsvertrag waren eigentlich Steigerungen bei Renten, BAföG-Förderung und Elterngeld vorgesehen. Winkel schlägt nun vor, die Rentenerhöhung auf drei Prozent zu begrenzen. Damit bliebe die Anpassung inflationsausgleichend, während rund fünf Milliarden Euro eingespart würden.

Mit den freiwerdenden Mitteln könnte die geplante Anhebung des BAföG-Wohnkostenzuschusses umgesetzt werden, betonte Winkel. Zudem forderte er, das Elterngeld auf dem aktuellen Niveau zu belassen. Seine Appell richtete sich direkt an die Politik: „Reißt euch zusammen – im Interesse der jüngeren Generation.“

Eine Rentenerhöhung um drei Prozent läge über der Inflationsrate und würde Milliarden einsparen. Diese Gelder könnten dann die geplante BAföG-Erhöhung sichern und Kürzungen beim Elterngeld verhindern. Winkels Vorschlag verlagert den Fokus von Leistungsabbau hin zu einer Umverteilung bestehender Mittel.

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