Kartenzahlung statt Bargeld: Warum kleine Unternehmen jetzt umdenken müssen
Friedrich-Wilhelm WerneckeKartenzahlung statt Bargeld: Warum kleine Unternehmen jetzt umdenken müssen
Neue Kampagne drängt Kleinunternehmen zur Kartenzahlung – Kundärger über Bargeld-Zwang wächst
Eine neue Initiative wirbt dafür, dass kleine Unternehmen Kartenzahlungen akzeptieren, während die Frustration der Kunden über reine Bargeld-Politik immer größer wird. Studien zeigen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Käufer bargeldlose Transaktionen bevorzugt – viele brechen den Einkauf sogar ab, wenn Karten nicht als Option angeboten werden. Die Aktion „Deutschland zahlt digital“ hat sich dafür mit dem Zahlungsdienstleister SumUp zusammengetan, um Händlern den Umstieg zu erleichtern.
Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der Umfragen veränderte Zahlungsgewohnheiten offenbaren: Fast zwei von fünf Kunden möchten bei jedem Einkauf mit Karte bezahlen. Gleichzeitig reagieren 34 Prozent verärgert, wenn sie auf ein „Nur Bares ist Wahres“-Schild stoßen, und 19 Prozent verzichten in solchen Fällen ganz auf den Kauf.
Um Unternehmen den Einstieg zu erleichtern, bietet SumUp ein 12-monatiges Probepaket für sein Kartenzahlungssystem an. In dieser Phase fallen keine Transaktionsgebühren für digitale Umsätze bis zu 50.000 Euro an, und es entfallen monatliche Fixkosten. Das SumUp Solo Lite-Terminal unterstützt kontaktloses Bezahlen, mobile Geldbörsen wie Apple Pay und Google Pay sowie klassische Chip- und PIN-Transaktionen mit allen gängigen Kredit- und Debitkarten.
Nach Ablauf der Testphase können Unternehmen zwischen zwei Tarifmodellen wählen: Das erste sieht eine Gebühr von 1,39 Prozent pro Transaktion ohne monatliche Grundkosten vor. Beim zweiten Modell reduziert sich die Transaktionsgebühr auf 0,79 Prozent, allerdings fällt eine monatliche Pauschale von 19 Euro an. Das Angebot gilt ausschließlich für Neukunden, die sich über den Partnerlink der Aktion „Deutschland zahlt digital“ registrieren, und läuft über 12 Monate ab Vertragsbeginn.
Ziel der Initiative ist es, den Bezahlvorgang an der Kasse zu beschleunigen, indem Kartenzahlungen leichter zugänglich werden. Da inzwischen 59 Prozent der Kunden bargeldlose Optionen bevorzugen, könnte das Probepaket Unternehmen helfen, Umsätze zu sichern, die sie sonst verlieren würden. Die Aktion läuft bis zum Erreichen der 50.000-Euro-Umsatzgrenze oder bis zum Ende der 12-Monats-Frist.






