13 March 2026, 22:33

KI revolutioniert Patientenversorgung am Universitätsklinikum Freiburg

Ein Venn-Diagramm mit drei miteinander verbundenen Kreisen, die mit 'Bewertung', 'Evidenzbasierte Behandlung' und 'Medizinische Dienstleistungen' beschriftet sind, jeweils mit begleitendem Text, der ihre Zwecke und Wechselwirkungen beschreibt.

KI revolutioniert Patientenversorgung am Universitätsklinikum Freiburg

Universitätsklinikum Freiburg setzt KI-System zur Analyse medizinischer Unterlagen ein

Das Universitätsklinikum Freiburg hat ein KI-System eingeführt, das medizinische Dokumente in mehreren Abteilungen auswertet. Die Technologie, die durch eine Spende der Fördergemeinschaft der Augenklinik finanziert wurde, läuft nun durchgehend, um die Patientenversorgung und die Effizienz in der Forschung zu verbessern.

Die Augenheilkunde nutzte das KI-Tool als erste Abteilung, um die Bearbeitung von Dokumenten zu beschleunigen. Das System durchsucht automatisch Arztberichte nach relevanten Informationen und reduziert so den manuellen Prüfaufwand für das Personal. Durch das Erkennen möglicher Komplikationen unterstützt es zudem die Qualitätssicherung in Patientakten.

Die Fähigkeiten der KI gehen jedoch über Routineprüfungen hinaus: Sie identifiziert auch Patienten, die für klinische Studien infrage kommen, und ermöglicht es Forschenden, geeignete Kandidaten schneller zu kontaktieren. Um höchste Datenschutzstandards einzuhalten, erfolgt die gesamte Datenverarbeitung vor Ort im Klinikum.

Mittlerweile setzen auch andere Fachabteilungen die gleiche Technologie ein. Da das System große Textmengen verarbeiten kann, ohne sensible Informationen zu gefährden, hat es sich zu einem wertvollen Werkzeug im klinischen Alltag entwickelt.

Das KI-Modell läuft inzwischen rund um die Uhr und unterstützt sowohl die Patientenüberwachung als auch die Rekrutierung für Studien. Seine Einführung markiert einen Schritt hin zu schnellerer und sichererer Dokumentenanalyse im Krankenhaus. Das Projekt wurde durch externe Förderung realisiert, sodass dem Klinikum keine zusätzlichen Kosten entstanden.

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