25 May 2026, 06:32

Krefelds Drogenberatungsstelle gibt den Vergessenen der Stadt eine Stimme und Hoffnung

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfestation

Krefelds Drogenberatungsstelle gibt den Vergessenen der Stadt eine Stimme und Hoffnung

Drogenberatungsstelle in Krefeld leistet lebenswichtige Hilfe für die Schwächsten der Region

In Krefeld unterstützt eine Drogenberatungsstelle einige der verletzlichsten Menschen der Region. Die Einrichtung betreut zwischen 50 und 80 Stammklienten, von denen viele mit harten Drogenabhängigkeiten und Obdachlosigkeit kämpfen. Doch ihre wichtige Arbeit bleibt oft im Verborgenen, abseits der öffentlichen Wahrnehmung.

Die Beratungsstelle bietet ein breites Spektrum an unverzichtbaren Dienstleistungen an – von psychologischer Betreuung über Waschmöglichkeiten, Duschen, Mahlzeiten und Getränke bis hin zu einem überwachten Drogenkonsumraum, der von Notfallmedizinern betreut wird. Dadurch erhalten Nutzer eine sicherere Umgebung, was die Risiken eines unkontrollierten Drogenkonsums verringert.

Seit 2003 ist das „Medi-Mobil“ ein zentraler Bestandteil des Hilfesystems. Betrieben von Caritas Krefeld und der Diakonie, besucht es wöchentlich Obdachlose an festen Standorten. Vier ehrenamtliche Ärzte begleiten die mobile Einheit und versorgen die Menschen mit medizinischer Hilfe – von Schmerztherapie bis zur Wundversorgung. Durch die regelmäßigen Einsätze an denselben Orten und zur gleichen Zeit schafft das Team Vertrauen bei jenen, die sich oft von herkömmlichen Gesundheitseinrichtungen fernhalten.

Jasmin Sprünken, Leiterin der Drogenberatungsstelle, dankte kürzlich dem Personalrat der Stadtverwaltung Meerbusch für die „Centspende“-Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Gremiums, betonte, wie wichtig es sei, schwerstabhängige Menschen zu unterstützen, die kaum andere Anlaufstellen haben.

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Die Arbeit der Einrichtung schließt weiterhin eine kritische Lücke für Menschen mit Suchtproblemen und ohne festen Wohnsitz. Durch Spenden und ehrenamtliches Engagement bleibt sie eine lebenswichtige Stütze für diejenigen, die von der Gesellschaft oft übersehen werden. Das „Medi-Mobil“ und die überwachten Konsumräume sorgen dafür, dass selbst die Ärmsten der Armen Würde und Fürsorge erfahren.

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