16 April 2026, 14:32

Künstler:innen verkaufen Postkarten, um Frauen und Journalist:innen im Iran zu unterstützen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Künstler:innen verkaufen Postkarten, um Frauen und Journalist:innen im Iran zu unterstützen

"Postkarten für den Iran": Eine neue Kampagne sammelt Spenden für die Menschen im Iran

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Der Berliner Fotograf Lenny Rothenberg hat gemeinsam mit 21 weiteren Künstler:innen die Initiative Postkarten für den Iran ins Leben gerufen, um die Bevölkerung des Landes – insbesondere Frauen und lokale Journalist:innen – finanziell zu unterstützen. Rothenberg wollte nicht länger nur zusehen, wie sich die Ereignisse im Iran entwickeln. Ihm wurde klar: Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit sind entscheidend, um den Menschen dort zu helfen. Zusammen mit Kolleg:innen, darunter die Fotografin Chiara Baluch, gestaltete er eine Serie von Postkarten mit ihren Werken.

Jeder Satz kostet 22 Euro, der gesamte Erlös kommt direkt bedürftigen Iraner:innen zugute. Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Sets verkauft. Rothenberg strebt an, diese Zahl in den kommenden Wochen mindestens zu verdoppeln.

Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, ist überzeugt, dass auch kleine Projekte einen Unterschied machen können. Sie zeigt sich stolz, Teil der Aktion zu sein, und hofft, dass die Kampagne konkrete Hilfe für die Menschen vor Ort leisten wird.

Die Initiative stößt bereits auf große Resonanz – die Verkaufszahlen übertreffen die anfänglichen Erwartungen. Mit jedem verkauften Postkartensatz wachsen die Mittel, die iranischen Frauen und Journalist:innen zugutekommen sollen. Das Team hinter dem Projekt will in den nächsten Wochen weiter für eine noch größere Wirkung kämpfen.

Quelle